Internationale Presseschau
Breite Reifen, große Klappe

Die US-Presse beschäftigt sich mit den Folgen der Subprime-Krise. Dabei stellt sie dem Krisenmanagement von Bear Stearns ein schlechtes Zeugnis aus. Deutsche Medien kommentieren die neue Liebe der Kleinanleger zur Aktie. Der Fundstücke gibt es heute gleich zwei: Die Businessweek fiebert Batmans Bike entgegen und die FAZ lüftet Gülcans größtes Geheimnis.

Subprime-Krise

Das »  Wall Street Journal stellt Bear Stearns kein gutes Zeugnis für ihr Krisenmanagement aus. Zwar habe die Investment-Bank den richtigen Weg eingeschlagen, indem Fremdfinanzierungen reduziert und kurzfristige Kreditlinien zurückgefahren werden sollen. Banken-Boss Jimmy Cane habe es jedoch nicht geschafft, das Vertrauen der Anleger in seine Fähigkeit, Geld zu verdienen, wiederherzustellen. Bei einer Telefonkonferenz habe Cane "so düster von den Marktaussichten gesprochen, dass die verängstigten Investoren noch mehr Anteile verkauft haben".

Das Wirtschaftsmagazin » Fortune zieht eine Linie vom Zusammenbruch der Technologie- und Telekom-Märkte im Jahr 2000 zur aktuellen Krise der Private-Equity-Firmen - beides seien "klassische Wall-Street-Blasen" gewesen. Die Blütezeit von Private-Equity habe Investmentbanken unvorhersehbare Reichtümer eingebracht, eine "neue Generation an Herrscher-über-das-Universum-Milliardären" hervorgebracht und Übernahme-Spezialisten wie Carlyle und Kohlberg Roberts eine magische Aura verliehen. "Was wir jetzt sehen, ist die Rückkehr der Gesundheit auf den Markt. Und wie immer im Nachgang einer Blase kehrt die Gesundheit mit aller Härte zurück", schreibt Fortune.

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