Presseschau
Das spanische Dilemma

Die schlechten Nachrichten für Spanien reißen nicht ab, eine Rettungsaktion der Euro-Zone für Banken in dem Land scheint immer näher zu rücken.
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DüsseldorfSpanische Rettung rückt näher

Die schlechten Nachrichten für Spanien reißen nicht ab, eine Rettungsaktion der Euro-Zone für Banken in dem Land scheint immer näher zu rücken: „Die Euro-Zone wird um eine Rettungsaktion für die spanischen Banken nicht herumkommen“, sagt auch Daniel Gros, Direktor des Brüsseler Wirtschaftsforschungsinstituts CEPS. In den EU-Institutionen wächst die Nervosität. (Handelsblatt, FTD)

Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat nun auch wichtige Banken des Landes heruntergestuft. Laut einem Bericht prüft die Regierung inzwischen eine Bad Bank für faule Immobilienkredite, um die Institute zu entlasten. (Handelsblatt, Spiegel)

„Die Regierung steckt in der Klemme. Die Gefahr ist groß, dass sie zwar die Sparvorgaben der EU erfüllt - aber damit das Land immer weiter in die Krise treibt“, kommentiert das Handelsblatt.

„Europa muss dringend ihre Politik gegenüber Spanien ändern“, meint die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Kommentare zu " Presseschau: Das spanische Dilemma"

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  • Das Handelsblatt versucht uns nun schon seit Tagen einzutrichtern, dass in Griechenland Licht am Ende des Tunnels ist. Dabei sagt die Faktenlage genau das Gegenteil. Der Sinn dieser Medienaktion liegt auf der Hand. Dem dooween Deutschen soll suggeriert werden, dass die vielen Millarden an Hilfsgeldern Erfolg versprechen. In diesem Fall wäre es nämlich sinnvoll, auch Spanien mit Geld zu überschütten. Ach, ja, natürlich auch Italien, Belgien, Frankreich und den halben Ostblock. Habe ich Zypern, Malta und Protugal vergessen? Tschuldigung!

  • Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass die Finanzkrise eine Geld- und Giralgeld-System Krise ist. Sparen kann hier systembedingt nicht helfen, da Kredite ja nicht zurückgezahlt, sondern nur mittels Neukrediten umgeschuldet werden können. Die Kernfrage ist eher, wie lange das marode System gestützt werden kann, bevor es zerfällt. Man darf gespannt sein und sich am Politik-Kasperle Theater weiterhin erfreuen. Schönen Tag noch.

  • Unser Problem sind die regierungstreuen deutschen Massenmedien:

    Der fleißige Deutsche kommt abends müde nach Hause und schaltet den Fernseher ein und "informiert" sich - sofern er das nicht schon zuvor mit BILD getan hat.

    In diesen gleichgeschalteten lobbyisten-verseuchten Medien (für die wir auch noch teuer bezahlen müssen) wird er aber von den echten Problemen (EURO!) abgeschottet und stattdessen mit Wulff- und Timoschenko-Geschichten eingenebelt.

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