Presseschau
„Schicksal der Eurozone wird in Rom entschieden“

Die internationale Wirtschaftspresse sorgt sich um Italien und diskutiert Griechenlands Status in der Eurozone. In den USA gerät Barack Obamas Buffett-Steuer in die Kritik. Fundstück: Balkan ist schuld an Hellas-Pleite.
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Düsseldorf„Das Schicksal der Eurozone wird nicht in Athen, sondern in Rom entschieden“, schreibt das amerikanische Wall Street Journal. Die Märkte hielten einen Staatsbankrott Griechenlands ohnehin für unausweichlich. Von Italien hänge es jedoch ab, inwieweit eine Ausbreitung der Krise eingedämmt werden könne. Die Märkte seien von den bisherigen Anstrengungen Italiens, seinen Schuldenberg abzutragen, wenig beeindruckt. Der kurzfristige Finanzierungsbedarf belaufe sich auf 380 Milliarden Dollar. Ein glaubwürdiges Privatisierungsprogramm wäre ein erster Schritt, schließlich sei Italien nach wie vor eines der reichsten Länder Europas. Die naheliegendsten Beteiligungen, von denen sich der Staat trennen müsse, seien etwa der Energiekonzern Enel und der Öl- und Gasförderer Eni. „Die Märkte sind höchst skeptisch, ob Italien harte Entscheidungen treffen kann“, meint das Blatt. Dem Finanzminister Guilio Tremonti laufe die Zeit davon.

Die Süddeutsche Zeitung kritisiert die griechische Regierung, die wiederholt nur Versprechungen abgebe. Die bisherige Sparpolitik sei erfolglos gewesen und sei den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Die meisten Maßnahmen, die die Regierung verabschiedet habe, erschöpften sich in höheren Belastungen für die Bürger. Dabei müsse der Staat selber reformiert werden, damit die Bürger eine Gegenleistung für ihre Entbehrungen bekämen. Doch die Politik sei zu feige, gegen die Klientelwirtschaft vorzugehen. Der griechische Staat stehe ebenso in der Schuld der Kreditgeber wie seiner eigenen Bürger. Nun habe die Regierung endlich die lang überfällige Kürzung des Staatsapparats angekündigt. „Wenn den Worten doch nur Taten folgten“, gibt sich das Blatt skeptisch.

Der britische Guardian plädiert dagegen für einen Staatsbankrott Griechenlands und kritisiert die EU, EZB und den Internationalen Währungsfonds. Das wirtschaftliche und soziale Desaster, dem sich das Land gegenübersehe, sei das Resultat der so genannten Rettung durch die Troika. Im Frühjahr 2010 sei Griechenland praktisch pleite gewesen, als die Retter dem Land einen harten Sparkurs aufgezwungen hätten. Daraufhin seien Nachfrage und Kreditangebot kollabiert. Die Wirtschaft sei heute faktisch noch schwächer, weshalb auch das Budgetdefizit größer ausfalle als anvisiert. „Statt ihre Fehler einzugestehen, droht die Troika nun Griechenland den Hahn zuzudrehen, falls der Sparkurs nicht noch weiter verschärft wird“, so das Blatt. Das Einzige, was Griechenland nun bleibe, sei der Staatsbankrott und Austritt aus der Eurozone. Die Alternative seien weitere erfolglose Sparmaßnahmen, die zu einem langfristigen Niedergang des Landes führten.

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  • 17.09.2011 - Griechenland: Startschuss für Öl- und Gasförderung - Ankara droht sehr klar und direkt mit einer Militärinvervention, sollten die Probebohrungen beginnen. Die zypriotische Aussenministerin ließ gestern wissen, dass Zypern den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über die Lage informiert hat, und sich "der Rückendeckung der internationalen Gemeinschaft versichert habe", was immer das bedeutet.
    http://www.simablog.eu/2011/09/17/griechenland-startschuss-für-öl-und-gasförderung/

    "was immer das bedeutet":

    11.06.2011 - Griechisches Gas – Hochverrat! Die Energieorganisation Scandec Org bestehend aus sieben skandinavischen Ländern (Schweden, Norwegen, Dänemark, Finland, Estland, Lettland und Litauen) bot GR einen Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren über 250 Milliarden an. Das geschah zu Beginn der Wirtschaftskrise in Hellas, bevor also die Troika (EU, IWF und europäischer Währungsfond) mit der entgültigen Zerstörung Griechenlands begonnen hat. Als Gegenleistung forderte Scandec Org für fünf Jahre Exklusivrecchte für das Gas- und Ölvorkommen auf griechischem Boden. Der Deal sah vor, das der Gewinn 80 zu 20 ( für GR ) geteilt würde. Außerdem würden 90% der Arbeiter auf diesen Bohrtümen Griechen sein und auch der Transport des Gewinns ausschließlich griechische Schiffe übernehmen. Das Angebot dieser Organisation hat die GR Regierung nie beantwortet, statt dessen kam einige Zeit später eine Antwort aus der USA und Israel das man sich dem Thema schon angenommen hätte und jeder weiterer Versuch griechisches Gas zu bekommen nutzlos sei.
    http://griechischerwein.wordpress.com/2011/06/08/griechisches-gas-hochverrat/
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/06/08/griechisches-gas-%E2%80%93-hochverrat/
    http://wp.me/pP16Y-6rO

  • Teil 3 Aussagen Wirtschaftszeitung bringt`s auf den Punkt. Es geht um den Balkan, um Griechenlands Rolle und Beziehungen zwischen den Jahren 1991 - 2011. Wer tief reingeht, versteht die Problematik und das eigentliche griechische Problem. Sprecht von Mafia und ihr habt verstanden. Ob das unsere Geister in Bruessel und Berlin verstehen?.

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