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16.06.2008 
Internationale Aktienmärkte

Aktienmarkt Wien schließt fester

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 21,71 Punkte oder 0,52 Prozent auf 4 225,54 Einheiten. Am Nachmittag rutschte der Leitindex kurz ins Minus ab, konnte sich dann aber wieder in den grünen Bereich vorarbeiten. Der Markt konnte sich damit von der verhaltenen bis schwachen Entwicklung anderer Börsen abkoppeln. Der in New York auf ein neues Rekordhoch gestiegene Rohölpreis sorgte für Druck auf die internationalen Börsen.

Angetrieben wurde der ATX vor allem von den Gewinnen der Verbund-Aktie . Die Papiere des Versorgers schlossen mit einem Plus von 3,75 Prozent bei 55,83 Euro. Das türkische Unternehmen Enerjisa Power Generation, eine gemeinsame Tochter von Sabanci Holding und Verbund, hat am Montag ein Finanzierungspaket über 865 Mill. Euro für die erste Phase ihres Kraftwerksinvestitionsprogramms unterzeichnet. Es handelt sich um das größte Finanzierungspaket einer privaten Stromfirma in der Türkei.

Fest zeigten sich unter den Index-Schwergewichten auch Voestalpine mit einem Plus von 1,55 Prozent auf 53,77 Euro. Befestigt schlossen die beiden Bankwerte: Erste Bank gewannen 0,73 Prozent auf 45,83 Euro. Raiffeisen International stiegen um 0,83 Prozent auf 91,02 Euro. Gebremst wurde der ATX vor allem von den deutlichen Abschlägen der Telekom Austria . Die Titel rutschten ohne bekannte fundamentale Neuigkeiten um 4,43 Prozent auf 14,25 Euro ab.

Gut gesucht zeigten sich Strabag mit plus 2,74 Prozent auf 49,20 Euro. Der Baukonzern konnte in Russland einen Milliardenauftrag an Land ziehen. Andritz stiegen um 2,67 Prozent auf 43,11 Euro und Intercell fanden sich mit plus 3,61 Prozent auf 32,13 Euro ebenfalls unter den größeren Gewinnern. Tagesgewinner im prime market waren am Montag CA Immo Anlagen mit einem Kursplus von 5,22 Prozent auf 15,73 Euro.

AUA konnten im Verlauf an die Vortagesgewinne anknüpfen, fielen bis Handelsschluss aber ins Minus zurück und schlossen 0,52 Prozent schwächer bei 3,86 Euro. Die heimische Luftlinie hat in den ersten fünf Monaten 2008 ein Passagierplus von 3,2 Prozent eingeflogen. Die Lufthansa hält sich die Tür für einen Einstieg bei der AUA offen. Bisher habe es jedoch noch keine Gespräche mit der Regierung gegeben, sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber.ger/mik/APA/edh

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