Die US-Aktienfutures haben am Montag angesichts von Sorgen vor einer US-Rezession deutlich im Minus tendiert. Der S&P-Future notierte 3,9 Prozent tiefer, der Nasdaq 3,45 und der Dow-Jones
-Future
3,5 Prozent. Die Börsen in New York blieben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Die Futures deuten damit aber auf deutliche Kursabschläge zu Handelsbeginn am Dienstag hin.
An den anderen Handelsplätzen weltweit kam es am Montag zu regelrechten Panikverkäufen, weil Anleger ein Übergreifen des US-Abschwungs auf die Weltwirtschaft fürchten.
Der 225 Werte umfassende japanische Nikkei-Index hatte den Handel 3,86 Prozent niedriger bei 13 325 Punkten beendet. Damit hat er seit Juli etwa eine Viertel seines Wertes aufgegeben. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 3,56 Prozent auf 1293 Zähler.
Die Börse in Hongkong lag 2,8 Prozent im Minus, in Seoul betrug der Verlust 2,9 Prozent. Auch Taiwan und Singapur lagen in Minus. Die US-Börsen hatten am Freitag leichte Verluste hinnehmen müssen.
Besonders hart traf es Exportfirmen, die vom amerikanischen Markt abhängig sind. LG.Philips
verlor 4,7 Prozent, Toyota
Motor 3,3 Prozent und Sony
2,1 Prozent. Im Zuge der Hypothekenkrise blieben auch Bankentitel weiter unter Druck. Mizuho-Financial-Aktien fielen um fast fünf Prozent.
» handelsblatt.com: Weitere aktuelle Berichte von den internationalen Börsen
