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10.04.2008 
Marktbericht Frankfurt

Dax dämmt Tagesverluste ein

Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag mit leichten Verlusten geschlossen. Der Markt erholte sich damit aber spürbar von seinem überwiegend schwächeren Tagesverlauf und orientierte sich am Nachmittag laut Händlern vor allem an den freundlichen US-Börsen.

Der hohe Ölpreis belastet die Aktienmärkte. Foto: dpaLupe

Der hohe Ölpreis belastet die Aktienmärkte. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Gegen Handelsschuss erhielt der Dax zudem weitere Unterstützung durch Nachrichten zum Index-Schwergewicht Allianz. Mit minus 0,25 Prozent auf 6 704,32 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Handel. Sein Tagestief hatte bei rund 6 609 Punkten gelegen.

Der MDax mittelgroßer Werte erholte sich ebenfalls und schloss mit minus 0,10 Prozent auf 8 863,23 Zähler. Der TecDax verlor 0,60 Prozent auf 804,59 Punkte, nachdem er im Tagesverlauf bis auf 788 Punkte gefallen war.



Die Kursgewinne an den US-Börsen wurden von einem Plus von 2,3 Prozent bei den Aktien des Computerkonzern Apple angeschoben. Zuvor hatten die Analysten von J.P. Morgan Securities ihre Gewinnprognose für Apple angehoben.

Verbessert wurde die Stimmung zudem vom weltgrößten Einzelhändler Wal-Markt, der den Ausblick für seine Gewinne angehoben hatte. Wal-Mart-Aktien gewannen zwei Prozent.

Im Handelsverlauf lasteten lange Zeit die trüben Aussichten für die Weltkonjunktur auf den Aktienmärkten. "Die USA schlittern in eine Rezession, ein Ende der Subprime-Krise ist nicht in Sicht, die Gewinnwarnungen der Unternehmen häufen sich, Ölpreis und Euro klettern auf neue Rekordstände", sagte ein Händler.



"Der Dax ist dem Dow gefolgt und nachdem die Handelsbilanz in den USA mal wieder absolut schlecht ausgefallen ist, könnten Hoffnungen auf neue Zinssenkungen die Märkte beflügelt haben", sagte ein Händler. Zudem habe das Index-Schwergewicht Allianz zur Erholung des deutschen Börsenbarometers beigetragen, nachdem am Markt die Nachricht die Runde gemacht habe, dass die russische Sberbank an der Investmentsparte der Allianz-Tochter Dresdner Bank interessiert sei. So gut wie keine Auswirkung habe dagegen die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) gehabt, den Leitzins wie erwartet bei 4,00 Prozent zu belassen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Allianz schossen in den letzten 30 Handelsminuten hoch

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