Positive Vorgaben von der Wall Street haben den tagsüber nervösen Dax am Handelsschluss ins Plus gerettet. Für Unsicherheit sorgten dagegen die weiterhin unsicheren Aussichten für die US-Konjunktur. Lufthansa
und BMW
sorgten kurz vor Börsenschluss noch einmal für Hektik auf dem Börsenparkett.
HB FRANKFURT. Mit einem Schlussspurt hat sich der Dax am Donnerstag ins Plus gerettet. Nachdem er um den Vortagesschluss gependelt war, beendete er den Xetra-Handel 0,4 Prozent höher bei 6821,32 Punkten.
Unterstützung erhielt der deutsche Aktienmarkt dabei von der Wall Street, die sich von ihrer anfänglichen Schwäche erholte.
Für Verunsicherung sorgten allerdings die weiterhin unklaren US-Konjunkturaussichten. "Die Erstanträge und die Auftragseingänge langlebiger Güter waren ein zarter Silberstreif am Horizont", sagte ein Händler.
"Der überraschend starke Rückgang des Eigenheimabsatzes hat diesen wieder verdüstert." Im März wurden so wenig neue US-Eigenheime verkauft wie seit Oktober 1991 nicht mehr. Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche fiel geringer aus als von Analysten prognostiziert. "Der Auftragseingang langlebiger Güter ist im März zwar schwächer ausgefallen, dafür ist der Vormonatswert nach oben korrigiert worden", sagte Volkswirt Rainer Sartoris von HSBC
Trinkaus
. "Außerdem ist der Auftragseingang exklusive des Transportsektors gut."
Der am Vormittag veröffentlichte ifo-Index ist im April von 104,8 Punkten im Vormonat auf 102,4 Punkte gefallen. "Ich bin ein bisschen überrascht, dass nach dem ZEW-Index jetzt auch der ifo-Index so stark einbricht", sagte ein Börsianer.
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und BMW
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