Positiv aufgenommene US-Daten haben dem deutschen Aktienmarkt am Freitag einen freundlichen Handelsschluss beschert. Der Dax beendete den Handel mit einem Plus von 0,91 Prozent bei 6 234 Punkten und legte damit auf Wochensicht lum 1,75 Prozent zu. Unter Abgabedruck gerieten die Aktien von Postbank und Deutscher Bank.
Die Börse fällt ihr eigenes Urteil über den Postbank-Deal: Die Aktien der beiden beteiligten Banken geben nach.
HB FRANKFURT. Der MDax gewann 1,87 Prozent auf 8 112 Zähler. Der TecDax konnte wie schon am Vortag von der Stärke der Solartitel profitieren und stieg um 2,24 Prozent auf 763 Punkte.
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Aktien der Postbank
Titel der Deutschen Bank verloren als zweitschwächster Dax-Wert 2,53 Prozent auf 57,90 Euro, während es für Papiere des Spitzenreiters Post um 2,82 Prozent auf 16,60 Euro nach oben ging.
„Bei der Postbank ist die Luft erst einmal raus“, sagte ein Händler. „Ein Übernahmeangebot ist auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Außerdem wird sich der Kurs selbst bei einer kräftigen Erholung des Gesamtmarktes bestenfalls dem Optionspreis von 55 Euro annähern.
Analysten werteten die Transaktion als prinzipiell positiv für die Deutsche Bank. „Durch die knapp 30-prozentige Beteiligung wird die Deutsche Bank zunächst finanziell nicht so angespannt, und sie spart sich die Kosten für Restrukturierung und Integration“, sagte Analyst Sebastian Reuter von Hauck & Aufhäuser. „Aber man muss auch sehen, dass bei einer Komplettübernahme die Synergien besser zu heben wären. Der Einstieg geht zudem zu Lasten der Profitabilität der Deutschen Bank. Das Ziel einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent ist damit in noch weitere Ferne gerückt.“
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