Die Aktien von Autoherstellern und-zulieferern standen nach der Unsicherheit über den Rettungsplan für die US-Autobranche unter Druck. Auch Bankaktien verloren deutlich. JP-Morgan-Chef Jamie Dimon warnt vor einer "schrecklichen" Zeit für die Banken.
Nach dem Scheitern des Rettungsplans für die US-Autobranche gehen die europäischen Aktienmärkte in die Knie. Quelle: dpa
HB FRANKFURT. Belastet von Verlusten bei Bank- und Autoaktien hat der Deutsche Aktienindex Dax am Freitag schwach geschlossen. Der Leitindex ging trotz einer leichten Erholung im späten Handel mit minus 2,2 Prozent auf 4 663 Punkten aus dem Handel. Im Wochenvergleich standen damit Verluste von fast 6,5 Prozent zu Buche. Der MDax mittelgroßer Werte büßte 1,2 Prozent auf 5 240 Zähler ein. Der TecDax gab um 1,6 Prozent auf 545 Punkte nach.
Der Dax hatte seine Verluste etwas eingedämmt, nachdem US- Präsident George W. Bush seine Bereitschaft signalisiert hatte, die von der Autobranche dringend benötigten Überbrückungsgelder aus dem 700 Mrd. Dollar schweren Rettungspaket für die Finanzbranche zur Verfügung zu stellen. Bisher hatte das Weiße Haus dies strikt abgelehnt.
Aktien der deutschen Autobauer dämmten ihre Verluste bis zum Abend etwas ein. Daimler
standen mit 1,96 Prozent auf 22,00 Euro im Minus, Volkswagen
Von Entspannung kann bei Continental
hatte zuvor schwere Vorwürfe gegen das fränkische Familienunternehmen erhoben und kritisiert, Schaeffler mische sich in Geschäftsverhandlungen ein. Die Conti
-Aktien gingen mit minus 8,82 Prozent auf 34,10 Euro als schwächster Dax-Wert ins Wochenende.

