Ein Minus von 1,3 % verzeichneten die Papiere von Thyssen-Krupp. „Der ganze Stahlsektor ist zuletzt sehr gut gelaufen, da streichen einige ihre Gewinne ein“, sagte ein Händler.
Erneute Übernahmespekulationen sowie charttechnische Faktoren gaben den Commerzbank-Aktien Auftrieb. Die Titel stiegen zeitweise um rund drei Prozent auf den höchsten Stand seit Mai 2002 auf 19,95 €. „Es gibt Gerüchte, dass Santander an der Commerzbank Interesse haben könnte“, sagte ein Händler. Seit langem wird am Markt immer wieder über potenzielle Interessenten spekuliert. Börsianer erklärten das Plus auch mit Anschlusskäufen, nachdem die Aktie die charttechnische Marke bei 19 € überwunden habe.
Die Aktien des Industriegase- und Gabelstaplerspezialisten Linde zählten nach einem überraschend kräftigen Ergebnisanstieg des Konzerns im ersten Halbjahr zu den größten Dax-Gewinnern. Sie schlossen 1,6 % höher. „Die Zahlen sind sehr gut ausgefallen und haben beim Ebita über meinen Erwartungen gelegen“, sagte LRP-Analystin Silke Stegemann.
Mit Verkäufen quittierten die Anleger den enttäuschenden Ausblick von Epcos. Die Papiere rutschten um mehr als elf Prozent. „Viele Anleger haben auf eine Turn-around-Story bei Epcos gesetzt und sind nun böse überrascht worden“, sagte ein Händler. Epcos rechnet für das Gesamtjahr nun mit einem operativen Verlust.
Die Aktien des Anlagenbauers Aixtron brachen um sieben Prozent ein. Wegen einer schwachen Auftragslage schraubte der Anlagenbauer sein Umsatzziel für das laufende Geschäftsjahr herunter. Ein Plus von 5,3 % verbuchten im MDax die Aktien des Energiedienstleisters Techem. Neben dem Zukauf im Kerngeschäft stütze eine Erhöhung des Kursziels durch UBS den Kurs, sagte ein Händler.
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