Bei den Banken konnten sich die Titel von JPMorgan und Wells Fargo nach Vorlage ihrer Geschäftsberichte nicht gegen den allgemeinen Abwärtstrend behaupten. Die Aktien von JPMorgan verloren rund 5,5 Prozent, Wells Fargo notierten um 0,5 Prozent schwächer. Auch Citigroup-Papiere büßten 12,8 Prozent ein, die Anteilsscheine von Morgan Stanley verloren sogar 16,3 Prozent.
Bei den Einzelwerten stand auch Coca-Cola im Mittelpunkt. Der weltgrößte Getränkehersteller hatte dank einer kräftigen Nachfrage auf dem internationalen Markt besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Coca-Cola-Aktien schlossen ein Prozent im Plus.
Der weltgrößte Chiphersteller Intel ist bislang ebenfalls weitgehend von der Konjunkturschwäche verschont geblieben und hat seinen Quartalsgewinn überraschend kräftig gesteigert. Die Aussichten für das vierte Quartal bezeichnete das Unternehmen, das als Stimmungsbarometer für die Technologiebranche gilt, aber als unsicher. Intel-Papiere fielen um fast sechs Prozent.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,68 Milliarden Aktien den Besitzer. 340 Werte legten zu, 2848 gaben nach und 25 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,54 Milliarden Aktien 369 im Plus, 2401 im Minus und 78 unverändert. An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 26/32 auf 100-04/32. Sie rentierten mit 3,982 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 33/32 auf 104-19/32 und hatten eine Rendite von 4,225 Prozent.

