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14.12.2007 
Internationale Märkte

Osteuropäische Börsen schließen uneinheitlich

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmarktindizes haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Während die Budapester Börse den Handel gut behauptet beendete, tendierte die Warschauer Börse erneut schwach.

In Budapest gewann der Leitindex BUX bei geringen Umsätzen 0,26 Prozent 26 619,17 Punkte. An der Spitze des Index zeigten sich Papiere der FHB Mortgage Bank mit einem Plus von 4,55 Prozent auf 1 720 Forint sehr stark. Am Donnerstag hatten die Papiere in einem schwachen Umfeld als einziger Gewinner im Budapester Leitindex geschlossen.

Magyar Telekom stiegen um 1,29 Prozent auf 937 Forint. Das Unternehmen hatte am Donnerstag bekannt gegeben, bis zum Ende diesen Jahres 850 Mitarbeiter abzubauen. OTP Bank legten um 0,65 Prozent auf 9 070 Forint zu.

Mol möchte in Kroatien seinen Marktanteil im Tankstellengeschäft in den nächsten drei Jahren auf zehn Prozent erhöhen. Analysten der KBC Securities bewerteten die Nachricht vom Donnerstag als leicht positiv für die Aktien. Den Papieren half diese Meldung jedoch nicht und so verloren sie 0,81 Prozent auf 25 000 Forint.

Gegen den positiven Trend stark verloren die Anteilsscheine von Phylaxia Pharma mit einem Minus von 3,44 Prozent auf 28 Forint. Pannonplast büßten 1,79 Prozent auf 1 424 Forint ein.

In Warschau verlor der Leitindex WIG-20 2,36 Prozent auf 3 560,87 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index sank um 1,50 Prozent auf 56 871,39 Einheiten. Einziger Gewinner im Warschau Leitindex waren Papiere der Bank BPH mit einem Plus von 0,45 Prozent auf 112,00 Zloty. Auf der anderen Seite des Kurszettels fanden sich Cersanit mit dem größten Verlust im WIG-20. Die Papiere des Keramikherstellers stürzten um 5,82 Prozent auf 35,60 Zloty ab. Kghm verbilligten sich um 3,98 Prozent auf 108,50 Zloty.

Polimex-Mostostal fielen um 2,17 Prozent auf 9,00 Zloty. Die Baufirma plant aufgrund des Baubooms in Polen im kommenden Jahr tausende neue Mitarbeiter einzustellen.

Pgnig gab bekannt, in einigen Wochen Gespräche mit einem möglichen LNG (Liquified Natural Gas)-Lieferanten zu beginnen. Vor kurzem hatte die polnische Regierung gedroht, das LNG-Hafenprojekt zu stoppen, wenn Pgnig keinen Lieferanten auf langfristiger Basis finden würde. Pgnig verloren zu Wochenschluss 0,89 Prozent auf 5,54 Zloty.

PKN Orlen hat bei der "European Investment Bank" eine Subvention von 300 Mill. Euro für den Bau einer Chemiefabrik beantragt. Die Fabrik werde insgesamt 600-650 Mill. Euro kosten und voraussichtlich 2011 in Betrieb gehen. PKN Orlen sanken um 2,04 Prozent auf 52,90 Zloty.

In Prag verlor der Leitindex PX 0,08 Prozent auf 1 804,30 Zähler. Erste Bank stiegen nach den starken Verlusten vom Donnerstag um 0,56 Prozent auf 1 253,00 Kronen. Die Analysten von Lehman Brothers hatten die Papiere der Bank in einer Ersteinschätzung mit "Overweight" eingestuft. Das Kursziel sehen die Analysten bei 66 Euro. Komercni Banka gewannen 0,76 Prozent auf 4 267,00 Kronen.

Telefonica O2 verloren 2,21 Prozent auf 553,00 Kronen, nachdem Zeitungen berichtet hatten, dass es nur einen Interessenten für das zum Verkauf stehende Immobilienportfolio der Telefonica O2 gäbe. Der einzige Interessent wäre laut den Berichten bereit, 170 Mill. Euro für die Liegenschaften zu bieten, was weniger wäre als erwartet worden war.

Orco Property sanken um 0,43 Prozent auf 2 296,00 Kronen, obwohl die Experten der HSBC ihre Empfehlung für die Titel von "Underweight" auf "Neutral" erhöht hatten.

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