Aktien des größten tschechischen Ölkonzerns Unipetrol
verbilligten sich um 4,08 Prozent auf 221,20 Kronen. Der Ölpreis erlebte in den letzten Tagen nach einem Rekordniveau am 3. Juli eine leichte Entspannung. Europaweit gerieten Anteilsscheine von Ölkkonzernen unter Druck.
Auch Philip Morris-Titel verloren über vier Prozent und schlossen mit einem Abschlag von 4,03 Prozent bei 3 765 Kronen. Analysten von Patria Finance sahen einen einzigen Großverkäufer hinter dem Kursverlust der Tabak-Aktie. Es gäbe aber keinen fundamentalen Grund dafür, dass der Preis für die Anteilsscheine aktuell auf einem 13-Jahrestief verharrt. Experten von Atlantik Financial Markets stuften die Aktie jedenfalls von "Hold" auf "Buy" hoch.
In Warschau kletterte der Leitindex WIG-20 um 0,63 Prozent auf 2 549,94 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index sank jedoch um 0,11 Prozent auf 39 429,79 Zähler.
Tagessieger im WIG-20 waren die gut gesuchten Titel des Ölkonzerns Lotos. Sie stiegen um 4,5 Prozent auf 27,50 Zloty. In einer Pressekonferenz hatte Finanzchef Mariusz Machajewski im zweiten Quartal verbesserte Marktbedingungen für den Konzern in Aussicht ausgestellt.
Das Siegerpodest im WIG-20 teilten sich die Lotos-Aktien mit den Titeln der PKO Bank, die ebenfalls um 4,5 Prozent auf 46,30 Zloty zulegten. Das Unternehmen hatte angekündigt, im nächsten Jahr junge Aktien auszugeben, um damit Investitionen zu finanzieren.
Kghm stiegen um 1,7 Prozent auf 94,85 Zloty, nachdem Analysten der Citigroup
ihr Anlagevotum für die Anteilsscheine des Kupferkonzerns von "Sell" auf "Buy" herauf gestuft hatten. Die Analysten der BRE Bank erhöhten die Anlageempfehlung für Pgnig-Aktien auf "Buy". Die Experten haben große Erwartungen für die zweiten Quartalszahlen des Geschäftsjahres. Pgnig stiegen um 2,3 Prozent auf 3,13 Zloty. Am Ende des Kurszettels schlossen erneut Agora . Sie gaben um 5,1 Prozent auf 28,40 Zloty nach.

