Die Anleger verkauften Aktien auf breiter Front: Techwerte waren ebenso betroffen wie Schwergewichte wie Caterpillar
oder Alcoa
, die fünf beziehungsweise 6,8 Prozent verloren. Zu den größten Verlierern zählten die Papiere des US-Autobauers GM
, die 15,1 Prozent nachgaben. Nach Einschätzung von Merrill Lynch
muss sich der Konzern 15 Mrd. Dollar frisches Geld besorgen. Wenn es mit dem US-Automarkt weiter bergab gehe, sei auch ein Konkurs bei GM
nicht ausgeschlossen, warnte die Investmentbank.
Zu den wenigen Gewinnern gehörten Blockbuster-Aktien, die 5,6 Prozent stiegen. Der DVD-Verleiher hat die umstrittene Milliardenübernahme des Elektronik-Händlers Circuit City Stores
abgesagt. Die Papiere von Circuit gaben neun Prozent nach. Die Aktien von Yahoo
legten 3,4 Prozent zu, nachdem es in einem Medienbericht geheißen hatte, Microsoft
suche nach Verbündeten für einen neuen Anlauf zur Übernahme des Yahoo-Suchmaschinen
-Geschäfts. Die Börse reagierte auch positiv auf den Plan von Starbucks
, weltweit rund 12 000 Arbeitsplätze abzubauen. Die Aktien der Kaffeehauskette stiegen um 0,4 Prozent.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,52 Mrd. Aktien den Besitzer. 824 Werte legten zu, 2341 gaben nach und 63 blieben unverändert. An der Nasdaq
schlossen bei Umsätzen von rund 2,44 Mrd. Aktien 739 Titel im Plus, 2113 im Minus und 88 unverändert.
Die zehnjährigen Staatsanleihen notierten im späten Handel 9/32 höher mit 99-06/32. Sie rentierten mit 3,973 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen um 21/32 auf 97-24/32. Damit ergab sich eine Rendite von 4,511 Prozent.

