Der Erholungstrend an den US-Börsen wurde am Donnerstag gestoppt: Nach zwei Handelstagen mit Gewinnen belasteten am Donnerstag unerwartet schlechte Geschäftszahlen des Versicherers AIG und des Einzelhändlers Wal-Mart, steigende Arbeitslosenzahlen und ein höherer Ölpreis die Märkte. Die Angst vor einer weiteren Ausweitung der Kreditkrise ist zurück.
HB NEW YORK. Die US-Börsen haben am Donnerstag deutlich im Minus geschlossen. Auf dem Markt lasteten vor allem die unerwartet schwachen Geschäftszahlen des Versicherers AIG
und des Einzelhändlers Wal
-Mart sowie steigende Arbeitslosenzahlen. Hinzu kamen erneute Zweifel an der Robustheit der US-Wirtschaft und Sorgen vor weiteren Belastungen durch die Kreditkrise. Zudem stieg der Ölpreis.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 11 655 und einem Tief von 11 416 Zählern. Er verließ den Handel 1,93 Prozent im Minus bei 11 431 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 1,79 Prozent auf 1266 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq
0,95 Prozent auf 2355 Stellen. Der Dax in Frankfurt schloss mit einem Abschlag von 0,27 Prozent auf 6543 Zählern.
Der weltgrößte Einzelhändler Wal
-Mart spürt das Auslaufen der Steuergeschenke, die die Regierung von Präsident George W. Bush den Bürgern zur Stützung der Wirtschaft gemacht hat. Der Umsatz stieg im Juli nicht so deutlich wie erwartet. Zudem äußerte sich der Konzern vorsichtig über die Aussichten für den August. Wal-Mart
-Aktien fielen um 6,25 Prozent auf 56,96 Dollar.
