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25.07.2008 
Marktbericht: Börse New York

US-Börsen beenden Woche mit Gewinnen

Die New Yorker Börsen haben am Freitag aufgrund besser als erwarteter Konjunkturdaten mit Gewinnen geschlossen. Unterstützt wurde die Kauflaune der Börsianer zudem durch einen erneuten Rückgang des Ölpreises.

Wall-Street-Straßenschild in New York. Lupe

Wall-Street-Straßenschild in New York.

HB NEW YORK. Der US-Aktienmarkt hat am Freitag die Handelswoche im positivem Terrain beendet und damit von guten US-Konjunkturdaten profitiert. So haben die Auftragseingänge für langlebige Güter im Juni überraschend zugelegt. Ferner hat sich das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima im Juli unerwartet deutlich aufgehellt. Schließlich wurden im vergangenen Monat auch deutlich mehr neue Häuser verkauft als gedacht. Verluste bei den Finanzwerten dämmten die Aufschläge jedoch etwas ein.

Der Leitindex Dow Jones (Djia) schloss mit plus 0,19 Prozent auf 11 370,69 Punkte. Verglichen mit der Vorwoche verlor der Leitindex damit 1,09 Prozent. Der marktbreite S & P-500-Index stieg um 0,42 Prozent auf 1 257,76 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq rückte der Composite-Index um 1,33 Prozent auf 2 310,53 Zähler vor. Der Nasdaq 100 legte um 1,63 Prozent auf 1 846,55 Zähler zu.

Aktien von Juniper Networks schossen um 17,72 Prozent auf 26,57 Dollar nach oben. Der Netzwerkausrüster hatte bereits am Vorabend nach Börsenschluss einen 40-prozentigen Gewinnanstieg für das zweite Quartal berichtet. Mit dem bereinigten Ergebnis je Aktie von 27 US-Cent übertraf er die Markterwartungen um einen Cent. Qimonda-Papiere stiegen um 1,07 Prozent auf 1,89 Dollar. Der Speicherchip-Hersteller hat zwar trotz vermehrter Sparanstrengungen das Quartal abermals mit einem hohen Verlust abgeschlossen. Das Unternehmen konnte das Minus aber binnen drei Monaten von 482 auf 401 Mill. Euro eindämmen.

Titel von Huntsman legten um 5,65 Prozent auf 14,02 Dollar zu. Investoren haben dem Chemieunternehmen Gelder zur Verfügung gestellt, damit die milliardenschwere Übernahme durch Apollo Management doch noch zustande kommen kann. Der Deal drohte zuletzt wegen der steigenden Schuldenlast von Huntsman zu platzen. Der US-Mischkonzern General Electric (GE) treibt indes seinen Umbau weiter voran und reduziert die Spartenzahl. Die Aktien schlossen prozentual nahezu unverändert bei 28,71 Dollar.

Bankentitel notierten hingegen überwiegend in der Verlustzone. Negative Branchennachrichten und anhaltende Sorgen um die finanzielle Stabilität der Hypothekenfinanzierer drückten Händlern zufolge einmal mehr auf die Stimmung. So fielen die Aktien von Freddie Mac um 6,13 Prozent auf 8,27 Dollar, und die Titel von Fannie Mae gaben 3,91 Prozent auf 11,55 Dollar ab. Die Ratingagentur S & P hat zudem gesagt, dass sie die nachrangigen Anleihen und die Vorzugsaktien beider Unternehmen abstufen könnte. Aktien der Bank of America verbilligten sich als zweit schwächster Wert im Dow um 3,46 Prozent auf 29,58 Dollar. Die Aktien von Lehman Brothers fielen um 7,94 Prozent auf 17,05 Dollar.

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