Zu den größten Verlierern gehörten mit einem Minus von 32 Prozent die Titel des Büroartikel-Herstellers Office Depot. Der Konzern verbuchte angesichts der US-Wirtschaftsflaute einen kräftigen Umsatzrückgang.
Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen zudem die Aktien des Aluminiumproduzenten Alcoa mit einem Kursabschlag von über drei Prozent. Der Konzern wollte nach Börsenschluss am Dienstag seine Quartalszahlen vorlegen.
Die Aktien der von der Kreditkrise gebeutelten größten US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac erholten sich mit einem Plus von jeweils über elf Prozent von ihren Vortagesverlusten. Für Zuversicht sorgte hier die Äußerung der Aufsichtsbehörden, neue Auflagen zur Rechnungslegung sollten die Firmen nicht zu Kapitalerhöhungen zwingen. Am Montag waren die Titel abgestürzt, nachdem die Investmentbank Lehman Brothers wegen der anstehenden Änderung riesige Verluste und einen gigantischen Kapitalbedarf prognostiziert hatte.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,73 Mrd. Aktien den Besitzer. 2147 Werte legten zu, 1032 gaben nach und 70 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,51 Mrd. Aktien 2025 im Plus, 844 im Minus und 124 unverändert. An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 6/32 auf 99-29/32. Sie rentierten mit 3,884 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 18/32 auf 98-22/32 und hatten eine Rendite von 4,454 Prozent.

