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06.09.2008 

Unter Händlern blieb die Grundstimmung jedoch weiter negativ. Hauptverantwortlich dafür war die US-Arbeitslosenquote, die im August um 0,4 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent anstieg, den höchsten Stand seit fast fünf Jahren. Analysten waren von einem geringeren Beschäftigungsrückgang ausgegangen. "Diese Abkühlung oder Rezession ist vor allem auf die Turbulenzen im Finanzsektor sowie den Anstieg der Rohstoffpreise infolge der hohen weltweiten Nachfrage zurückzuführen", sagte Händler Owen Fitzpatrick von der Deutschen Bank. Auch sein Kollege Sasha Kostadinov von Shaker Investments blieb skeptisch. "Die Wirtschaft ist schwach, es gibt wenige Kredite und die Konsumenten sind wirklich am Strampeln."

Qualcomm und der Blackberry-Hersteller In Motion litten zudem unter den düsteren Aussichten von Nokia. Der finnische Handyhersteller hatte gewarnt, dass die Sparsamkeit von Verbrauchern den Mobilfunkmarkt noch das gesamte Jahr 2008 beeinträchtigen könnte. Nokia geht davon aus, dass der eigene Marktanteil im dritten Quartal sinken wird. Qualcomm verloren 1,8 Prozent, In Motion 0,5 Prozent. Auch der iPhone-Hersteller Apple verlor 0,7 Prozent. Aus Sorgen um eine weitere Abkühlung der Weltwirtschaft und fallende Ölpreise gaben die Aktien von Exxon 0,7 Prozent nach.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,2 Mrd. Aktien den Besitzer. 1 583 Werte legten zu, 1 518 gaben nach und 106 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,26 Mrd. Aktien 1 265 im Plus, 1 512 im Minus und 150 unverändert. An den US-Kreditmärkten gaben die zehnjährigen Staatsanleihen um 10/32 auf 102-25/32 nach. Sie rentierten mit 3,661 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 05/32 auf 103-25/32 und hatten eine Rendite von 4,274 Prozent.

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