Analysten der US-Bank Morgan Stanley halten einen weiteren Anstieg des Ölpreises auf 150 Dollar noch im Juli für möglich, wenn in den USA die Feriensaison beginnt. Dies drückte vor allem die Aktien von Fluggesellschaften. Die Papiere der United-Airlines-Mutter UAL fielen um mehr als 14 Prozent.
Auch Finanzwerte rutschten ins Minus. Die Aktien des Versicherers American International Group (AIG) sanken 6,81 Prozent in den Keller. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, der Konzern habe bestimmte Versicherungsposten gegen den Ausfall von Krediten (credit default swaps) überbewertet und damit eine Untersuchung der US-Behörden ins Rollen gebracht.
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Papiere der Bank JPMorgan Chase verloren 4,77 Prozent. Bei den Technologieunternehmen hatten vor allem IBM und Microsoft Verluste zu beklagen. IBM-Papiere sanken um 2,75 Prozent, Microsoft-Titel um 2,86 Prozent. Im verarbeitenden Gewerbe führte der Mischkonzern General Electric mit Verlusten von 3,35 Prozent die Reihe der Verlierer an, der niedrigste Kurs des Unternehmens seit vier Jahren.
Gegen den Trend kletterten die Aktien von National Semiconductor um 4,77 Prozent. Der Chipausrüster übertraf trotz eines Gewinnrückgangs die Erwartungen der Analysten und berichtete zudem am Donnerstag nachbörslich von einem kräftigen Anstieg bei den Aufträgen.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,48 Milliarden Aktien den Besitzer. 559 Werte legten zu, 2578 gaben nach und 67 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,19 Milliarden Aktien 530 im Plus, 2320 im Minus und 108 unverändert.
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