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30.01.2008 

Zu den Verlieren zählten auch die Aktien des Pharmakonzerns Merck & Co, dem ein Vergleich im Streit um das Schmerzmittel Vioxx einen deutlichen Verlust im Quartal eingebrockt hatte. Merck-Papiere brachen um 2,8 Prozent ein. Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen zudem die Yahoo-Aktien, nachdem das Internet-Unternehmen die Märkte mit seiner Prognose für 2008 enttäuscht hatte. Der Kurs sackte um 8,5 Prozent ab.

Gegen den Markttrend konnten sich die Dividendenpapiere des Flugzeugherstellers Boeing stemmen. Der Airbus-Konkurrent steigerte seinen Nettogewinn im abgelaufenen Jahr um 84 Prozent und hob seine Ergebnisprognose für 2008 an. Boeing-Aktien rückten um 2,4 Prozent vor.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,8 Mrd. Aktien den Besitzer. 1 341 Werte legten zu, 1 811 gaben nach und 94 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,58 Mrd. Aktien 1 258 im Plus, 1 712 im Minus und 102 unverändert.

An den US-Kreditmärkten sanken die zehnjährigen Staatsanleihen um 5/32 auf 104-15/32. Sie rentierten mit 3 699 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 24/32 auf 109-24/32 und hatten eine Rendite von 4 403 Prozent.

Der Euro stieg in Reaktion auf die Notenbank-Entscheidung und notierte mit 1,4881 Dollar nach 1,4773 Dollar am Vortag.

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