Der Fernsehsender CBS kündigte an, die Internetmedienfirma CNET
Networks für 1,8 Mrd. Dollar übernehmen zu wollen. Mit dem Kauf könnte CBS seine Internetpräsenz verstärken. CBS-Papiere verbilligten sich um 2,4 Prozent, CNET
-Aktien schossen dagegen 43,53 Prozent in die Höhe.
Zu den Gewinnern zählten auch die Aktien von JC Penney. Zwar wies das Unternehmen im abgelaufenen Quartal angesichts der US-Wirtschaftsschwäche einen Gewinnrückgang von rund 50 Prozent aus. Doch liefen die Geschäfte des US-Einzelhändlers nicht so schlecht wie von Branchenexperten befürchtet. JC Penney-Aktien verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 46,32 Dollar.
Kursverluste verzeichnete dagegen die Aktie des US-Mischkonzerns General Electric. Das Unternehmen erwägt einem Bericht zufolge den Verkauf seiner Haushaltsgerätesparte. Der Bereich werde möglicherweise versteigert und könne dann zwischen fünf und acht Mrd. Dollar erzielen, hieß es auf der Internetseite des "Wall Street Journal" am Mittwoch. Die GE-Aktie verlor 0,4 Prozent 32,37 Dollar.
Für einen Dämpfer sorgten auch eine Reihe von Wirtschaftsdaten: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der Woche zum 10. Mai stärker als erwartet. Zudem sank die Industrietätigkeit im US-Bundesstaat New York im Mai überraschend.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,19 Mrd. Aktien den Besitzer. 2192 Werte legten zu, 911 gaben nach und 105 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,21 Mrd. Aktien 1757 im Plus, 1106 im Minus und 121 unverändert.
An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 25/32 auf 100-13/32. Sie rentierten mit 3,826 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 33/32 auf 97-03/32 und hatten eine Rendite von 4,553 Prozent.
