Der Chip-Hersteller Texas Instruments
beruhigte die Anleger unterdessen mit einem kaum veränderten Geschäftsausblick. Der US-Konzern präzisierte seine Gewinnerwartungen für das dritte Quartal auf eine Spanne von 42 Cent bis 46 Cent pro Aktie. Investoren hatten sich um die schwächelnde Halbleiterbranche gesorgt. Die Aktien von Texas Instruments
schlossen 0,6 Prozent höher. Zu den Gewinnern zählten auch Energiewerte, nachdem die Opec am Mittwochmorgen eine Verringerung der Fördermenge angekündigt hatte. Die Aktien von Exxon
Mobil lagen 2,7 Prozent im Plus. Ein Barrel (159 Liter) US-Leichtöl kostete rund 103 Dollar. Die Anteilsscheine des US-Biotechunternehmens ImClone
notierten 6,7 Prozent im Plus. Der Konzern hatte zuvor die milliardenschwere Übernahmeofferte des Pharmakonzerns Bristol
-Myers Squibb erneut zurückgewiesen. Ein anderes Unternehmen habe eine Offerte über 70 Dollar je Aktie vorgelegt. ImClone
habe noch keine Entscheidung getroffen, ob diese angemessen sei. Bristol
-Myers bietet für seinen Biotechpartner 60 Dollar je Aktie.
Positiv reagierten Händler auf die erhöhte Gewinnprognose des US-Paketdienstes FedEx
für das laufende Quartal. Die Anteilsscheine des Deutsche-Post-Rivalen verteuerten sich um rund 3,7 Prozent. Für das Gesamtjahr rechnet FedEx
unverändert mit einem Gewinn pro Aktie zwischen 4,75 und 5,25 Dollar. Analysten erwarteten hier bislang im Durchschnitt 4,99 Dollar.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,55 Mrd. Aktien den Besitzer. 1710 Werte legten zu, 1429 gaben nach und 101 blieben unverändert. An der Nasdaq
schlossen bei Umsätzen von 2,32 Mrd. Aktien 1610 im Plus, 1223 im Minus und 119 unverändert.
An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 13/32 auf 103-4/32. Sie rentierten mit 3,620 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 25/32 auf 104-24/32 und hatten eine Rendite von 4,218 Prozent.

