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07.02.2008 
Aktienhandel New York

Wall Street: Vorsichtige Schnäppchenjagd

Nach einer Berg- und Talfahrt haben die US-Börsen mit leichten Gewinnen geschlossen. Viele Investoren seien nach den jüngsten Tiefständen an der Wall Street auf Schnäppchenjagd gegangen, sagten Händler. Sie verwiesen aber auch darauf, dass sich die seit Wochen anhaltenden Sorgen um die US-Wirtschaft nicht einfach so abschütteln ließen.

An der Wall Street geht ein stürmischer Handelstag zuende. Foto: ArchivLupe

An der Wall Street geht ein stürmischer Handelstag zuende. Foto: Archiv

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,38 Prozent fester bei 12 247 Punkten. Im Verlauf hatte er sich zwischen 12 120 und 12 332 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,79 Prozent zu auf 1 336 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq lag 0,63 Prozent im Plus bei 2293 Stellen. An den europäischen Aktienmärkten war die Stimmung zuvor deutlich schlechter gewesen. In Frankfurt hatte der Dax den Handel mit einem Abschlag von 1,7 Prozent bei 6 734 Punkten beendet.

Die Schnäppchenjäger stürzten sich vor allem auf die Einzelhändler und Finanztitel, sagte Tim Ghriskey von Solaris Asset Management. Wal-Mart sorgte zwar mit einem unerwartet geringen Umsatzplus seiner US-Kaufhäuser im Januar für eine unangenehme Überraschung bei den Anlegern. Die Aktie legte nach anfänglichen Verlusten dennoch zu, um 2,1 Prozent.


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Die Phantasien der Investoren wurden auch beflügelt durch die Nachricht einer anstehenden Großfusion in der US-Luftfahrtbranche. Kreisen zufolge befinden sich die beiden US-Fluggesellschaften Continental und United in einem "sehr frühen" Stadium von Fusionsgesprächen. Auch Delta und Northwest sind demnach in Verhandlungen.

Davon konnten vor allem Continental-Papiere profitieren, die mit 5,8 Prozent im Plus lagen. United-Aktien legten knapp fünf Prozent zu. Experten halten Zusammenschlüsse in der Branche für unumgänglich.


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Lesen Sie weiter auf Seite 2: Der Ausblick von Cisco schürte Rezessionsängste

Anteilsscheine vom Softdrinkhersteller PepsiCo verteuerten sich nach der Vorlage guter Quartalszahlen um 5,5 Prozent. Titel des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble kletterten 0,7 Prozent.

Zum Handelsauftakt hatte zunächst noch ein vorsichtiger Ausblick des Netzwerkausrüsters Cisco Ängste vor einer Rezession geschürt. Der Konzern warnte vor einem deutlichen Auftragsrückgang in den USA und Europa und gab deshalb am Vorabend einen verhaltenen Umsatzausblick für das laufende Quartal.

Die Aktie verlor zeitweise deutlich, schloss am Ende aber 1,3 Prozent fester. Dafür wurden andere Technologie-Titel nach unten gezogen: Papiere von Hewlett-Packard gaben 3,9 Prozent nach, die von IBM-Aktien büßten 1,2 Prozent ein.


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An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,73 Milliarden Aktien den Besitzer. 1995 Werte legten zu, 1130 gaben nach und 95 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,96 Milliarden Aktien 1676 im Plus, 1240 im Minus und 129 unverändert.

An den US-Kreditmärkten verloren die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel 44/32 auf 97-22/32. Sie rentierten mit 3,778 Prozent. Die 30-jährigen Bonds gaben 94/32 nach auf 107-20/32 und hatten eine Rendite von 4,527 Prozent.


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