Intel
-Aktien rückten ebenfalls in den Blick. Wie sich Notebooks, Handys und andere mobile Geräte eines Tages wie von selbst und ohne Kabel aufladen lassen könnten, hatte der weltgrößte Chiphersteller tags zuvor zum Abschluss seines Entwicklungsforums IDF in San Francisco demonstriert. Intel
entwickelte dafür eine Technologie weiter, mit der Strom drahtlos übertragen wird, sobald man ein Gerät in die Nähe der Stromquelle hält. Die Titel gewannen 1,91 Prozent auf 23,49 Dollar.
Im Pharmabereich rückten Eli Lilly-Titel
in den Fokus. Gemeinsam mit Deutschlands zweitgrößtem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim erhielt der Konzern von der EU-Kommission die Zulassung für Cymbalta gegen Angstzustände. Die Papiere gewannen 1,82 Prozent auf 48,03 Dollar.
Öltitel gaben angesichts des wieder gefallenen Ölpreises nach. Chevron
büßten 0,47 Prozent auf 88,10 Dollar ein und gehörten damit zu den wenigen Verlieren im US-Leitindex Dow Jones Industrial Average. Exxon
-Mobil zeigten sich mit minus 0,06 Prozent auf 80,30 Dollar nahezu unverändert. Conoco
-Phillips verloren 2,20 Prozent auf 83,18 Dollar.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,89 Mrd. Aktien den Besitzer. 2237 Werte legten zu, 874 gaben nach und 87 blieben unverändert. An der Nasdaq
schlossen bei Umsätzen von 1,38 Mrd. Aktien 1983 im Plus, 797 im Minus und 135 unverändert. An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 11/32 auf 101-01/32. Sie rentierten mit 3,874 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen 1/32 auf 100-16/32 und hatten eine Rendite von 4,468 Prozent.

