Nichts ist unmöglich - mit diesem Slogan hat Toyota
die Welt erobert und sich als weltweit führender Autokonzern etabliert. An der Börse ist auch nichts unmöglich. Denn eigentlich haben die Japaner gestern schlechte Zahlen vorgelegt. Zum ersten Mal seit Jahren zeigten sie eine Schwäche bei Umsatz und Gewinn.
Doch die Börse klammert sich daran, dass Toyota
die Prognose fürs Gesamtjahr halten will. Ob dieses Versprechen viel Wert ist, darf aber bezweifelt werden. Die Einbrüche im US-Markt, wo die Japaner das meiste Geld verdienen, sind ja nicht wegzudiskutieren. Aber die Anleger setzen wahrscheinlich darauf, dass die Lage nicht ganz so schlimm ist wie befürchtet, wenn Toyota
sich überhaupt traut, die Prognose fürs Jahr noch weiterlaufen zu lassen. Und dass es Probleme gibt, war ja längst in den Kursen eingerechnet. Trotzdem dürfte der kleine Autofrühling an der Börse, der wohl auch von der Entspannung bei den Ölpreisen herrührt, nicht gleich in einen Sommer übergehen.
