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13.06.2007 

Möglicherweise der eine entscheidende Schritt, mit dem Immelt sich deutlich von seinem Vorgänger abgesetzt hat. Im Jahr 2004 definierte er GE neu als „grünen“ Konzern. Zunächst wurde er belächelt. Seine Aktion wirkte bei einem Hersteller von Kraftwerken und Flugzeugturbinen ungefähr so, als würde Michael Schumacher für ein Drei-Liter-Auto werben. Inzwischen zeigt sich, dass Immelt Trendsetter war: Immer mehr Konzerne definieren sich über ihr Umweltengagement.

Hinzu kommt: Ein gigantischer Maschinenbau- und Kraftwerkskonzern kann ganz praktisch sehr viel mehr für Energieeffizienz tun als alle in Heiligendamm versammelten Politiker. Und weil „grün“ inzwischen Trendfarbe ist, lässt sich damit auch Geld verdienen.Es besteht also die Chance, dass sich das Bild wandelt und Immelt bald nicht mehr als Nachfolger von Welch sondern als Pionier der „grünen“ Welle gilt. Mit diesem Image kann er wieder höhere Aktienbewertungen erreichen.

Die GE-Aktie, die bei rund 37 Dollar notiert ist in Deutschland unter der Wertpapierkennnummer 851144 zu kaufen. Im Analystencheck»  von Handelsblatt.com finden sich vier Kaufempfehlungen und keine anderweitigen Einstufungen. Unter anderem von der Commerzbank, der Citibank und Sal. Oppenheim gibt es Discountzerfitikate auf GE. Damit können die Anleger die Aktie billiger als direkt erwerben, dafür sind aber auch ihre Gewinnchancen begrenzt. Ein Beispiel, das mit die Zertifikatesuche»  von Handelsblatt.com finden lässt, hat die WKN SCL4PG.

Es wurde von Oppenheim aufgelegt, hat noch gut ein Jahr Laufzeit und ermöglicht maximal einen Gewinn von rund 25 Prozent. Wenn die Aktie am Ende der Laufzeit bis auf gut 47 Dollar steigt, dann wäre die Direktanlage besser gewesen als das Zertifikat. Das Papier ist nicht währungsgesichert - der Anleger trägt also das volle Risiko eines schwächer werdenden Dollars. Möglicherweise ist aber GE eher ein Kandidat, den man sich langfristig ins Depot legt und wartet, bis es losgeht, also allzu schnell Gewinne zu erhoffen.


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