Dagegen verdienten Investoren in der Ära Bill Clintons durchschnittlich 15 Prozent pro Jahr. Die mit Abstand schlechteste Rendite im S&P 500-Index erzielten Anleger während der bislang siebenjährigen Amtszeit von George Bush. Es ist nicht verwunderlich, dass ein Minus von 0,2 Prozent pro Jahr zu Buche steht. Schließlich fielen in seine Amtszeit das Platzen der Technologie-Blase, der zweite Irak-Krieg und die aktuelle Subprime- Krise - nicht gerade gute Vorzeichenfür einen Aktienmarkt. Sind Wahljahre in den USA gute Jahre für Aktionäre? Ein Blick in die Vergangenheit zeigt höchst unterschiedliche Ergebnisse, unabhängig von den Präsidentschaftskandidaten und deren politischer Richtung. In den Jahren 1984 und 1992 konnte der S&P 500 mit 1,4 bzw. 4,5 Prozent nur geringe Zuwächse verbuchen. Erfolgreicher waren hingegen die Jahre 1988 (12,4 Prozent) und 2004 (9,0 Prozent). Deutliche Gewinne brachte nur dasWahljahr 1996 mit einem Ergebnis von 20,3 Prozent, während der marktbreite Index im Jahr 2000 sogar einen Verlust von 10,1 Prozent erlitt. Die sehr unterschiedliche Entwicklung gibt also keine Anhaltspunkte, dass Wahljahre besonders erfolgreiche Jahre für Aktieninvestoren sind.
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Trotz der Subprime-Krise: Anleger, die an Amerikas Stärke glauben und investieren möchten, stehen aus dem breiten Angebot an Zertifikaten auf den S&P 500 genügend Alternativen zu den beiden Wahl-Zertifikaten zur Verfügung. Beispielsweise bietet ein herkömmliches Indexzertifikat der UBS (WKN: 603356) oder die Quanto-Variante der ABN Amro (WKN: A0AB87) eine unbegrenzte Partizipation an der Entwicklung des marktbreiten amerikanischen Index. Wer hingegen von eher begrenzten Kurschancen ausgeht, kann mit einem Bonuszertifikat der Commerzbank (WKN: CB6HBA) bei einem Sicherheitslevel von 1 130 Punkten einen Bonus von 1 700 Punkten vereinnahmen oder in ein Discountzertifikat der Deutsche Bank (WKN: DB1EXN) mit einem Cap von 1 400 Punkten investieren. Vor dem Hintergrund der schwierigen Einschätzung des Wahlausgangs ist es fraglich, ob solche Produkte wie die beiden Wahlzertifikate als sinnvolle Ergänzung ins Depot passen. Anleger haben mit breit gestreuten Standardzertifikaten oftmals mehr Erfolg.



