Eine hohe Sicherheitsschwelle von 50 Prozent zeichnet auch das Express-Zertifikat der Hypo-Vereinsbank aus. Das Papier bietet eine jährliche Ertragszahlung in Höhe von 13 Prozent, wenn keine der zugrunde liegenden Aktien im Korb während der Laufzeit vor dem jeweiligen Stichtag die Barriere berührt oder unterschritten hat.
Der Basiswert setzt sich zusammen aus den Aktien der Raiffeisen Bank, der Telekom Austria und der österreichischen Holding Voestalpine, die überwiegend im Bereich Stahl tätig ist.Für den Fall, dass der Kurs der schlechtesten Aktie an einem der Bewertungstage über 90 Prozent des Kurses bei Emission notiert, wird das Papier vorzeitig fällig gestellt und pro Zertifikat zum Nennwert zuzüglich einer Bonus-Zahlung in Höhe von 13 Prozent pro abgelaufenem Jahr zurückgezahlt.
Wenn allerdings auch nur eine Aktie die Sicherheitsschwelle berührt oder unterschreitet, entfallen alle weiteren Ertragszahlungen und die Rückzahlungsmöglichkeiten zum Nennwert. Am Ende der Laufzeit partizipieren Anleger an der Entwicklung derjenigen Aktie aus dem Korb, die sich am schlechtesten entwickelt hat.
Weiterer interessanter Kauf: Ein Reverse-Bonuszertifikat auf den Dax. Diese Papiere eignen sich für Investoren, die eher fallende Notierungen erwarten oder während der Laufzeit höchstens noch an moderate Kursanstiege glauben. Denn das Absicherungsniveau bei Reverse-Papieren liegt zur Emission über - nicht wie bei normalen Bonuszertifikaten unter- dem Referenzkurs des Basiswerts.
Solange diese Barriere nicht berührt wird, erhält der Käufer mindestens den Bonusbetrag (hier: knapp vier Prozent) ausgezahlt. Eine höhere Rendite gibt es, wenn der Basiswert - je nach Aufgeld - mehr oder weniger deutlich unter das Bonuslevel bei 5 500 Dax-Punkten fällt.
Dieser Artikel ist im Newsletter "Handelsblatt ZertifikateNews" erschienen.


