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13.03.2006 

Als Ergänzung zu Bonuszertifikaten mit einer hohen Seitwärtsrendite empfiehlt Uwe Johannhörster, geschäftsführender Gesellschafter der Vermögensverwaltung Concept, zwei Lock-In-Zertifikate auf den Euro Stoxx 50. Diese Produkte auf den europäischen Standardwerte-Index sichern auf bestimmten Stufen den erreichten Kursgewinn.

Lediglich beim Highflyer-Zertifikat der Deutschen Bank (WKN: DB1C1U) können Anleger trotz eines eingelockten Gewinns noch Verluste erzielen. Dafür muss das Produkt am Ende der Laufzeit zum 30. Januar 2013 die Barriere von 64 Prozent erreicht oder unterschritten haben. Anders als bei Bonuszertifikaten ist ein zwischenzeitlicher Einbruch auf diese Barriere nicht von Bedeutung, es zählt lediglich der Stand am Endfälligkeitstag. Dafür partizipiert der Anleger allerdings 1:1 am Anstieg des Index. Eingelockt wird jeweils am letzten Handelstag eines Monats. Das Zertifikat ist aktuell günstig: Es notiert unter dem Emissionskurs von 100 Euro.


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Für Johannhörster hat „Highflyer“ im Vergleich zu Garantie-Zertifikaten Vorteile: „Bei Garantieprodukten erzielt man bei einer Laufzeit von acht Jahren eine Partizipationsrate des Kursanstieges von ungefähr 60 Prozent, hier sind es 100“. Zwar habe man durch die Barriere keinen Schutz vor Verlusten, doch der relativ hohe Puffer wird nur an einem Tag überprüft. Zudem sorgt die Barriere für einen Steuervorteil: „Highflyer ist im Gegensatz zu Garantieprodukten nach Ablauf der Haltefrist steuerfrei“. Ein Nachteil für ihn ist die recht lange Laufzeit von sieben Jahren.

Das ist beim Lock-In-Zertifikat der Schweizer Bank UBS anders: Es hat nur eine Laufzeit von 18 Monaten und jeder Kursanstieg in Höhe von fünf Prozent wird eingelockt. Stichtag ist jeweils der dritte Tag im Monat. Einzige Beschränkung: Die maximale monatliche Performance beträgt sechs Prozent.

Das Produkt ist seit dem 7. Februar auf dem Markt und hat noch keine Lock-In-Stufe erreicht. Das ist für den Anleger Vor- und Nachteil zugleich: Zwar ist das Derivat nach Ablauf der Haltefrist von mehr als einem Jahr derzeit noch steuerfrei, dafür spiegelt sich ein plötzlicher Kursrutsch des Basiswerts 1:1 in den Depots der Anleger wieder. Erst wenn der EuroStoxx die Marke von 3862,40 Punkten am jeweiligen Bewertungstag erreicht, wird erstmalig eingelockt.

Für das Zertifikat, das von der ING-Bank im Auftrag von UBS konstruiert wurde, spricht vor allem die enge Absicherung. „Bei vergleichbaren Zertifikaten beträgt der Abstand zwischen den einzelnen Lock-In-Stufen häufig zehn Prozentpunkte“, sagt Johannhörster.

„HIGHFLYER“-LOCK-IN-ZERTIFIKAT AUF DEN EUROSTOXX 50
Basiswert WKN Laufzeit Briefkurs Abs.-niveau sicherheitspuffer Parzipation
Euro Stoxx 50 DB1C1U 30.01.2013 100,94 2359 Punkte 37,16% 100%
LOCK-IN-ZERTIFIKAT AUF DEN EUROSTOXX 50
WKN Emittent Laufzeit Briefkurs Partizipation Lock-In-Mechanismus Nächste Lock-In-Stufe
A0GMCM UBS 10.08.07 105,29 (13.3.) 100% ja 3862,40
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