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16.09.2008 
Was Profis an Zertifikate kaufen

Vermögensverwalter setzt auf Öl

von Eva Neukirchen

Mit dem Kauf eines Öl-Zertifikates kombiniert ein Anlageprofi Sicherheit in Form einer 95-prozentigen Kapitalgarantie mit der Chance auf leicht gehebelte Gewinne.

DÜSSELDORF. In den vergangenen Monaten ist der Preis für Rohöl um fast 30 Prozent gefallen. Am Dienstag dieser Woche testete der Kurs sogar die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Experten erwarten allerdings, dass Öl auf lange Sicht wieder teurer und die Nachfrage nicht zurückgehen wird. Aus diesem Grund hat sich ein Finanzexperte, der von der unabhängigen Ratingagentur Firstfive beobachtet wird, für ein Investment in diesen Rohstoff entschieden.

Dieses währungsgesicherte Öl-Zertifikat (WKN: AA01JK) liegt auf der ersten Stelle der Topkaufliste der Ratingagentur Firstfive. Davon erwarb der Vermögensverwalter 10 000 Zertifikate à 99,30 Euro. Das Papier ist mit einer Kapitalgarantie von 95 Prozent ausgestattet, was einer Mindestrückzahlung am Laufzeitende, also am 1. August 2012, von 95 Euro je Zertifikat entspricht. Im Gegenzug profitiert der Vermögensprofi von Notierungen des Rohölpreises oberhalb von 200 Dollar aufgrund eines Caps nicht mehr. Der Experte stuft das Chance-Risiko-Profil dieses Zertifikates als aussichtsreich ein.

Ein weiteres Zertifikat, das von einem Vermögensverwalter gekauft wurde, ist das Safe-Papier der Dresdner Bank, das seit dem 31. Januar 2008 gehandelt wird (WKN: DR017R). Basiswert ist der europäische Standardwerte-Index Euro Stoxx 50. Die Risiken bei diesem Produkt sind überschaubar: Garantiert wird bei dem Produkt zum Ende der Laufzeit ein Rückzahlungsbetrag in Höhe von 32 Euro.

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