Etwas weniger spekulativ orientierten Investoren, die auf eine weitere Korrektur des Ölpreises setzen wollen oder sich gegen fallende Ölpreise absichern möchten, bietet der neue SGI Short Brent Index eine neue Anlagemöglichkeit. Der Index wurde von der Société Générale
konzipiert undwird von Standard and Poor´s berechnet. Die Wertentwicklung des SGI Short Brent Index ist umgekehrt proportional zur Entwicklung des jeweils nächst fälligen Brent Crude Oil Future. Sollte also der Öl-Terminkontrakt um fünf Prozent fallen, sollte das Zertifikat um die gleiche Menge steigen.
Allerdings kann es nach Angaben der französischen Großbank im Falle hoher Schwankungen des Ölpreises über einen längeren Zeitraum zu Abweichungen kommen. Zudem können sowohl Rollgewinne als auch Rollverluste entstehen, da monatlich aus dem fällig werdenden in den darauf folgenden Brent Crude Oil Future gerollt werden muss. Dies geschieht anteilig während der letzten drei Handelstage des jeweiligen Futureskontraktes.
Die Société Générale
hat zwei Zertifikate auf den Index emittiert - eines ohne Währungsabsicherung (WKN: SG0TBR) und einesmit (SG0TBQ). Anleger, die den Ölpreis zwar ebenfalls eher sinken als steigen sehen, aber auch vor einer unerwarteten Fortsetzung des Kursanstiegs nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden möchten, können auf defensive Reverse-Bonuszertifikate setzen.
So erzielt ein währungsgesichertes Papier von J. P. Morgan bis Juni kommenden Jahres eine Bonusrendite von über zehn Prozent p.a., solange der WTI-Future bis dahin niemals das Absicherungsniveau von 218,30 US-Dollar erreicht (WKN: JPM9P6). Im Gegenzug zumüppigen Sicherheitspuffer bildet die Bonusrendite aber gleichzeitig auch die Maximalrendite, denn das Produkt verfügt über einen Cap.



