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10.07.2006 
Solar-Unternehmen plant Börsendebüt am Freitag

Aleo-Aktien sollen bis zu 16,50 Euro kosten

Der an die Börse strebende Solarmodulhersteller Aleo Solar hat die Preisspanne für seine zur Emission vorgesehenen Aktien mit 13,50 bis 16,50 Euro festgesetzt. Interessenten könnten von Montag bis Donnerstag insgesamt bis zu sieben Millionen Aktien ordern, teilte die Gesellschaft am Sonntag mit. Das Börsendebüt im stark regulierten Prime Standard sei für Freitag geplant.

FRANKFURT. Vom Emissionserlös von bis zu 116 Mill. Euro fließen etwa 40 Prozent auf das Firmenkonto. Der Rest geht an die Altgesellschafter um die Hannover Finanz Gruppe und Eriksen Gruppe.

In den vergangenen Wochen hat sich der Markt für Erstemissionen merklich stark eingetrübt. Viele Börsenaspiranten konnten erst nach kräftigen Preisnachlässen genügend Investoren finden, um den Sprung an den Kapitalmarkt zu schaffen. Einige verschoben ihr Börsendebüt.


» Welches Unternehmen geht wann an die Börse? Eine Übersicht bietet der Handelsblatt IPO-Kalender.


Mit dem Geld aus dem Börsengang will Aleo nach Südeuropa expandieren. Die im Jahr 2001 gegründete Gesellschaft stellt aus zugekauften Solarzellen so genannte Solarmodule und -systeme her. Im vergangenen Jahr steigerte Aleo mit rund 230 Mitarbeitern den Umsatz auf knapp 107 (Vorjahr: 81) Mill. Euro und erzielte dabei einen Überschuss von 9,3 (6,6) Mill. Euro. Als Konkurrenten sieht der Börsenaspirant die bereits im Prime Standard gelisteten Firmen Solon und Conergy.

Bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption von rund 917 000 Aktien soll der Streubesitz bei 68 Prozent liegen. Die Commerzbank koordiniert die Aktienemission federführend, mit dabei sind auch die Hypo-Vereinsbank und die Berenberg Bank.


» Mehr zum Thema Börsengänge lesen Sie hier ...


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