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26.10.2006 
Börsenstart

Delticom und Muehlhan debütieren fest

Sowohl die Aktien des Reifenhändlers Delticom als auch die Aktien des Schiffslackierers Muehlhan sind am Donnerstag beide knapp über ihren Ausgabepreisen gestartet. Delticom wagte sich in den Prime Standard, Muehlhan debütierte im schwach regulierten Segment Entry Standard.

HB FRANKFURT. Die Papiere erschienen mit einem Kurs von 37 Euro erstmals auf dem Kurszettel des stark regulierten Börsensegments Prime Standard. Das Unternehmen aus Hannover hatte seine 1,13 Mill. angebotenen Titel zu einem Preis von je 36 Euro und damit im unteren Viertel der von 33 bis 45 Euro reichenden Spanne zugeteilt. Etwa drei Viertel der Papiere stammen aus einer Kapitalerhöhung.

Im Zuge der Emission sollen bis zu 29 Prozent der Delticom-Anteile in Streubesitz übergehen. Die 1999 gegründete und in 26 Ländern Europas aktive Firma verkauft über das Internet Autoreifen und -felgen. Das Geld aus dem Börsengang, der von den Investmentbanken Dresdner Kleinwort und Lehman Brothers sowie der NordLB organisiert wird, soll in den Ausbau des Geschäfts gesteckt werden.

Auch die Titel des Schiffslackierers Muehlhan haben am Donnerstag bei der Erstnotiz knapp über ihrem Ausgabepreis gelegen. Die Papiere starteten mit einem Kurs von 5,85 Euro in den Handel des schwach regulierten Segments Entry Standard. Das Unternehmen hatte die angebotenen 9,2 Millionen Titel zu einem Preis von je 5,80 Euro und damit am unteren Ende der von 5,80 bis 7,80 Euro reichenden Zeichnungsspanne zugeteilt. Rund vier Millionen der Papiere stammen aus einer Kapitalerhöhung.

Den Emissionserlös will Muehlhan unter anderem in das Geschäft mit Schutzbeschichtungen für Bohrinseln und Werften investieren. Bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption soll der Streubesitz bei 47,2 Prozent liegen. Der Börsengang wird von der WestLB organisiert.

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