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02.04.2007 
Abspaltung von Makler-Tochter

Man-Gruppe plant Börsengang

Der Londoner Hedge-Fonds Man Group trennt sich von Man Financial – um die Makler-Sparte an die Börse zu bringen. Die Erfolgsgeschichte der boomenden Unternehmensteile ist dabei stark mit einem Namen verbunden: Stanley Fink. Dieser tritt auf seinem Zenit ab.

mm LONDON. Der weltgrößte börsennotierte Hedge-Fonds bereitet eine milliardenschwere Aktienplatzierung an der Wall Street vor. Die Londoner Man Group will seine Makler-Tochter Man Financial im dritten Quartal dieses Jahres an die New Yorker Börse bringen. Analysten bewerten den Ableger, der im boomenden Geschäft mit Derivaten weltweit den vierten Platz belegt, mit 4,5 Mrd. bis fünf Mrd. Dollar.

Der Derivate-Handel explodierte in den vergangenen Jahren auf ein Volumen von 4,5 Bill. Dollar täglich. Man Financial selbst wickelt täglich rund sechs Mill. Geschäfte ab.

„Die Trennung erlaubt beiden Geschäftsfeldern, sich stärker auf das eigene Wachstum zu konzentrieren“, begründete der neue Man-Vorstandschef Peter Clarke die Abspaltung. Der seit längerem erwartete Verkauf der Makler-Tochter soll der glänzende Abschluss der Ära Stanley Fink bei Man sein. Der Vorstandschef gab am Freitag seinen Posten auf, um – wie seit Monaten geplant – Platz für den bisherigen Finanzvorstand Clarke zu machen. Der 48-jährige Fink will sich in Zukunft stärker privaten Interessen widmen, vor allem seinem Engagement in verschiedenen Wohlfahrtsorganisationen.

Fink arbeitete seit fast 20 Jahren für das Unternehmen, die letzten sechs davon als Vorstandschef. Unter seiner Ägide wandelte sich Man von einem Rohstoffbroker in einen der erfolgreichsten Vermögensverwalter für alternative Investments. Mit der Abspaltung der Maklertochter ist die Umwandlung, des Unternehmens, das vor über 200 Jahren als Zuckerhändler startete, in einen reinrassigen Hedge-Fonds endgültig abgeschlossen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Starke Verbesserungen unter Stanley Fink

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