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19.10.2007 
Größte Transaktion an der Wiener Börse

Strabag-Aktien sind zum Preis von 50 Euro gestartet

Die Aktien der Strabag SE sind am Freitag erfolgreich an der Wiener Börse in den Handel gestartet. Die starke Nachfrage österreichischer und internationaler institutioneller Investoren hatte zu einer rund zehnfachen Zeichnung des Angebotsvolumens von 28,2 Millionen Aktien geführt.

HB WIEN. Der erste Kurs lag bei 50,00 Euro nach einem Ausgabepreis von 47,00 Euro. Gegen 9.41 Uhr MESZ notiert die Aktie bei 49,38 Euro. Die Marktkapitalisierung der Strabag SE betrage zum Angebotspreis 5,358 Mrd. Euro, teilte der Wiener Baukonzern mit. Dem Unternehmen flössen 893 Mill. Euro Kapital zu. Die starke Nachfrage österreichischer und internationaler institutioneller Investoren habe zu einer rund zehnfachen Zeichnung des Angebotsvolumens von 28,2 Mill. Aktien geführt, so Strabag. 19 Mill. Aktien stammten aus einer Kapitalerhöhung und 9,2 Mill. Aktien aus dem Bestand der bisherigen Aktionäre. Die Aktien werden ab dem 22. Oktober in den ATX und ATX-Prime aufgenommen.

Rund 1,33 Milliarden Euro war die Transaktion schwer - die bislang größte Transaktion an der Wiener Börse. Im grauen Markt waren aber schon Preise von über 50 Euro indiziert worden.

Der Baukonzern erlöst brutto rund 893 Millionen Euro, die in die Expansion fließen sollen. Strabag will vor allem in Osteuropa und speziell in Russland wachsen. Der russische Oligarch Oleg Deripaska, seit April Aktionär, soll den Konzern beim Wachstum unterstützen.


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Rund 25 Prozent der Strabag werden im Streubesitz stehen. Deripaska sowie die Raiffeisen-Uniqa-Gruppe bzw. Hans Peter Haselsteiner und seine Familie werden jeweils rund 25 Prozent halten. Aus dem Bestand der Altaktionäre wurden rund 9,2 Millionen Aktien platziert. Die Altaktionäre erlösen rund 432 Millionen Euro.

Nach Angaben der Strabag haben 100.000 Privatpersonen Aktien des Unternehmens gezeichnet. 26 Prozent der Emission seien daher österreichischen Kleinanlegern zugeteilt worden, sie bekommen zumindest 70 Stück. 15 Prozent seien an die institutionellen Anleger in Österreich gegangen. Der Großteil der Aktien sei auf internationale Großanleger mit dem Schwerpunkt Europa verteilt worden. Auch russische institutionelle Investoren seien bedient worden. Geführt wurde die Transaktion von der Deutschen Bank, der Raiffeisen Centrobank und Goldman Sachs.

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