Die weltweiten Zahlen des Jahres 2007 übertrafen nach den Angaben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft knapp die Rekordwerte des Jahres 2006 mit 1 729 Börsengängen und Emissionserlösen von 246 Mrd. Dollar. Die größten Börsengänge waren demnach 2007 in Russland (VTB Bank) und China (China CITIC Bank Corporation Limited) zu verzeichnen.
Allein in China wagten laut Ernst & Young 227 Unternehmen den Gang aufs Parkett. Der zweitwichtigste Börsenplatz war Australien mit 189 IPOs, gefolgt von den USA mit 178 Börsengängen. Die auffallend dynamische Entwicklung der IPO-Märkte in den Emerging Markets wie China zeige, dass die US-Immobilienkrise dort kaum Wirkung gezeigt habe - im Gegensatz zu den USA und Westeuropa, erklärte das Beratungsunternehmen.
Für 2008 erwartet Ernst & Young, dass sich die Zahl der Börsengänge „mindestens auf dem hohen Niveau des Jahres 2007 halten“ werde. Die Privatisierungen in Russland, China und einigen anderen Schwellenländern seien noch lange nicht abgeschlossen. Interessante Neuemissionen werde es vor allem in den Sektoren Rohstoffe und Infrastruktur geben.
