
Die Direktversicherung ist eine von fünf Varianten der betrieblichen Altersvorsorge. Das Prinzip: Der Arbeitgeber schließt für seinen Mitarbeiter eine Kapitallebens- oder eine Rentenversicherung ab. Oft ist die Direktversicherung die einzige Möglichkeit für eine betriebliche Altersvorsorge. Denn gerade kleine Unternehmen bieten meist keinen Pensionsfonds oder Pensionskasse an. Dann hat der Arbeitnehmer das Recht auf eine Direktversicherung. Allerdings bestimmt der Arbeitgeber den Anbieter.
Die Direktversicherung ist insbesondere für privatversicherte Arbeitnehmer interessant. Sie müssen in der Auszahlphase keinen Beitrag an ihre Krankenkasse abführen – ganz im Gegensatz zu Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse, die von der Auszahlung den vollen Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeitrag abführen müssen. Generell gilt: Direktversicherungen gewinnen dann an Attraktivität, wenn der Arbeitgeber den Beitrag oder zumindest einen Teil davon übernimmt.
Wie funktioniert die Förderung und welche Auflagen gibt es?
Für alte Verträge, die bis zum 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurden, können Beiträge pauschal mit einem Steuersatz von 20 Prozent versteuert werden. Bei Verträgen, die nach diesem Stichtag abgeschlossen wurden, sind die Beiträge steuerfrei. Für Verträge, die nach 2005 abgeschlossen wurden, sind nicht nur vier Prozent der Bemessungsgrundlage der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei, sondern zusätzlich 1.800 Euro, derzeit insgesamt also 4.440 Euro.
Sozialversicherungsfrei bleiben aktuell maximal 2.640 Euro pro Jahr. Bei Altverträgen ist eine Einmalzahlung in der Rentenphase möglich. Bei Neuverträgen ist eine Verrentung zwingend vorgeschrieben. Die Auszahlungen sind steuerpflichtig. Diese nachgelagerte Besteuerung kann Vorteile bringen, wenn der Steuersatz im Rentenalter niedriger ist als im Arbeitsleben. Gesetzlich Krankenversicherte müssen in der Auszahlungsphase den vollen Beitrag auf die Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Das macht eine seriöse Prognose nahezu unmöglich, da niemand weiß, wie hoch die Beiträge in Zukunft ausfallen werden.

Schaut euch vor allem mal die Rendite Möglichkeiten an!!! Steuergeschenke gibt es nicht. Der Staat holt sich alles in der Auszahlphase wieder! Wenn dann noch die Rendite bei 1 - 3 Prozent liegt dann habt ihr nur mit Glück den Inflationsausgleich geschafft. Gute Fondsgebundene Verträge (Schicht 3) mit international anlegenden Fonds sind da wohl die bessere Wahl. Der Anlage Zeitraum sollte mindestens 20 Jahre betragen um Marktschwankungen ausgleichen zu können. Die Fondsauswahl beim Anbieter sollte attraktiv sein. Mindedstens 30 Fonds von verschiedenen renomierten Gesellschaften sind wichtig. Außerdem sollten die Fonds auch schon in der Vergangenheit gezeigt haben, das Sie sich insgesamt überdurchschnittlich positiv entwickelt haben. 10 Jahre sollte es den Fonds mindestens geben. Der Kostenlose Fondswechsel während der Vertragslaufzeit ist ebenso wichtig um flexibel zu bleiben. Lasst euch von mehreren wirklich unabhängigen Maklern beraten. Riester, Rürup, Bausparvertrage und die Betriebliche Altersvorsorge sind nicht die richtige Geldanlage für die Altersvorsorge!

Ich war MA im VW-IT-Haus VW-GEDAS GmbH. Es wurde per HTV eine Gehaltsumwandlung in eine DV wirksam. Nach Eichel sollte eine Garantieverzinsung von 4,5% wirken, jährlich wurde pauschal mit 20% besteuert, u.s.w. Vor einigen Jahren verkaufte VW einige seiner Töchter an <strategische Partner>. Die VW-GEDAS GmbH war auch betroffen. Nun kündigte der AG die DV und drängte die Kollegen auch aus dem Pensionsfond. Von den zugesicherten 80T-DM sind heute 15T-EURO auf den Jahresbescheiden der Assekuranz übriggeblieben. Der Vertrag wurde von der ERGO (!) wie privat abgeschlossen voll neu berechnet! Als hätte ich gekündigt, was nicht möglich ist, und nicht VW! Von Eichelzinsen ist keine Rede mehr. Die fiskalmathematischen Aspekte wurden nicht erklärt. Die Auszahlung wird verweigert! Das Geld verfällt zusätzlich still durch das EURO-Desaster. Der Obmann für das Versicherungswesen bescheinigt, dass die Versicherung alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft hat! Die ERGO ist Schulder bei mir und verbumst in den weltweiten Erotikvierteln auch mein Geld! Eichel juckt es nicht, und andere betreffend werden diese auch vom AWD-Millionär Riester nichts zu erwarten haben. Wenn die ERGO pleite geht, ist auf mein restliches Geld weg. Bürger: Keine DV! Ihr liefert Euch Scharlatanen aus! Auch kaufe ich nur noch anständige Autos...

Ich habe bereits 1985 eine Direktlebensversicherung (Beitrag bezahle nur ich)abgeschlossen und würde dies nicht mehr tun. Damals wurde ich mit dem gelockt, daß nur 10% Pauschalversteuerung anfällt wie bereits erwähnt sind es inzwischen 20%. Aber jetzt kommt eigentlich der dicke Hammer. Nämlich am Ende wenn ich das Geld ausbezahlt bekomme muß ich an die gesetzliche Krankenkasse den dann gültigen Krankenkassenbeitrag z.Zt. 15,5% über 10 Jahre verteilt aus der gesamten Auszahlungssumme berappen, so sieht für mich keine Altersvorsorge aus. Wenn ich privat versichert wäre müßte ich diesen Beitrag allerdings nicht leisten. Wo ist hier die Gerechtigkeit?






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