
Für wen kommt ein Bankauszahlplan in Frage?
Bankauszahlpläne bieten ein hohes Maß an Kalkulierbarkeit. Laufzeit und Zinssatz stehen fest und damit auch die Höhe der regelmäßigen Zahlungen. Weil im Fall des Todes das Kapital an die Erben geht, eignen sie sich auch für Menschen, die ihre Angehörigen absichern wollen.
Wer bietet diese Produkte an und worauf muss ich achten?
Bei Bankauszahlplänen handelt es sich um ein einfaches Produkt, das vor allem Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken offerieren. Das Prinzip ist simpel: Das Kapital geht an die Bank, mit der feste monatliche Auszahlungen vereinbart werden. Auch die Höhe der Verzinsung und die Laufzeit werden vorab festgelegt. Wie bei Fondsentnahmeplänen besteht die Möglichkeit, einen Kapitalerhalt zu vereinbaren. Die Höhe der Zahlungen hängt von der vereinbarten Laufzeit ab.
Der große Vorteil eines Auszahlplans: Stirbt der Sparer, wird das Geld an seine Hinterbliebenen vererbt. Das ist bei einer Sofortrente nicht immer der Fall. Allerdings lässt sich ein Bankauszahlplan in der Regel nicht nachträglich ändern. Er ist unkündbar. Vor Vertragsabschluss sollten Sparer entscheiden, wie hoch die Auszahlung sein soll und ob sie einen monatlichen oder vierteljährlichen Takt bevorzugen. Generell sind bei längeren Laufzeiten die Zinsen höher als bei kürzeren.
Wie viel Rendite ist zu erwarten?
Die Zinsen befinden sich derzeit auf einem historischen Tief. Wer derzeit einen Banksparplan abschließt, muss mit bescheidenen Sätzen vorlieb nehmen. Doch die Zinsen werden in den nächsten Jahren mit großer Sicherheit wieder steigen. Mittelfristig rechnen viele Experten mit steigenden Inflationsraten, was in der Konsequenz zu höheren Zinssätzen führen wird. Deswegen sollten Anleger derzeit nur einen Banksparplan abschließen, der deutlich höhere Zinsen bietet als aktuell üblich.





