Altersvorsorge

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Rentenanspruch: Wann welche Wartezeiten gelten

Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung kann nur beanspruchen, wer eine Mindestversicherungszeit, die sogenannte Wartezeit, erfüllt hat. Welche Wartezeiten es zu beachten gilt.

Ratgeber Altersvorsorge

  1. Gesetzliche Rentenversicherung
  2. Riester- und Rürup-Rente
  3. Betriebliche Altersvorsorge
  4. Private Altersvorsorge
  5. Rentenauszahlung
  6. Informationen & Anlaufstellen

Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung kann nur beanspruchen, wer ihr vorher bereits eine bestimmte Zeit angehört hat. Diese sogenannte Wartezeit entspricht der Mindestlaufzeit eines Versicherungsvertrages. Hier gelten Jahre, in denen Beiträge gezahlt wurden, Kindererziehungszeiten, Wehr- und Zivildienst, Zeiten aus dem Rentensplitting unter Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern und Zeiten geringfügiger Beschäftigung. Die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren gilt für die Regelaltersrente, sofern auch das Renteneintrittsalter erreicht ist, für die Rente wegen Erwerbsminderung und für Rentenzahlungen im Todesfall.

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Eine Wartezeit von 15 Jahren ist für die Altersrente für Frauen einzuhalten, die vor 1952 geboren sind. Sie können bereits mit 60 Jahren in Rente gehen. 20 Jahre Wartezeit müssen bei Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit erfüllt sein. Auch diese Renten können vor Vollendung der Altersgrenze in Anspruch genommen werden. Beide Regelungen gelten nicht mehr für jüngere Jahrgänge.

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Lange Wartezeit: Für langjährig Versicherte gibt es die Altersrente bei Erreichen der Altersgrenze und einer Wartezeit von 35 Jahren. Quelle: SAP/dpa
Lange Wartezeit: Für langjährig Versicherte gibt es die Altersrente bei Erreichen der Altersgrenze und einer Wartezeit von 35 Jahren. Quelle: SAP/dpa

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