Altersvorsorge

_

Rentenniveau: Wie sich der Standard- vom Durchschnittsrentner unterscheidet

Offiziell soll die Rente nicht unter 38 Prozent des letzten Bruttoeinkommens fallen. Doch viele Arbeitnehmer werden nicht einmal diesen Wert erreichen. Warum ist das so?

Ratgeber Altersvorsorge

  1. Gesetzliche Rentenversicherung
  2. Riester- und Rürup-Rente
  3. Betriebliche Altersvorsorge
  4. Private Altersvorsorge
  5. Rentenauszahlung
  6. Informationen & Anlaufstellen

Angaben zum Rentenniveau beziehen sich in der Regel auf den sogenannten Standardrentner. Das ist eine fiktive Person, die 45 Jahre das Durchschnittseinkommen von derzeit rund 30.000 Euro pro Jahr verdient und in dieser Zeit entsprechend Beiträge in die Rentenversicherung einzahlt. Geht dieser Beitragszahler in Altersrente, kann er im Westen mit 1.224 Euro, im Osten mit 1.086 Euro Altersrente rechnen.

Anzeige

Doch nur vier von zehn Männern sind statistisch gesehen über diesen langen Zeitraum erwerbstätig. Bei den Frauen sind es ganze vier Prozent. Legt man diese Werte zugrunde, liegt die Durchschnittsrente in Westdeutschland bei 697 Euro (Männer 970 Euro, Frauen 473 Euro) und in den neuen Bundesländern bei 826 Euro (1.044 Euro für Männer und 676 Euro für Frauen). Zum Vergleich: Die Durchschnittspension für Beamte liegt nach einer Studie der Universität Freiburg bei rund 2.500 Euro.

Was zudem nachdenklich stimmt: Der Durchschnittsverdiener braucht 27 Jahre, um auf 627 Euro Rente zu kommen. Das ist der Betrag, den auch Hartz-IV-Bezieher bekommen und der als Grundsicherung gilt. Wer weniger verdient, braucht sogar noch länger.

  • 17.04.2013, 13:06 Uhrkastelorizo

    Zusatzinformation:
    Auch der normale Rentner muss einen mtl. Beitrag an die Krankenkasse entrichten!!!!! Das sind rd. 10% seiner Rente. Darüber hinaus hat auch der normale Rentner seine Rente zu versteuern!!!!!
    Von diesem Rest muss der Standardrentner dann leben!!!!!

  • 02.04.2013, 18:11 Uhrallesklar

    Hallo,

    alle wissen, das dieser Vergleich hinkt.
    (weil es viele Beamte mit Hochschulabschluss gibt).

    Wir müssen hier den Beamten vergleichen der ein Jahreseinkommen von 30.000 € hat. Also genauso hoch wie der Standardrentner.

    Von diesem Einkommen erhält er 1579 € mtl. Pension, die voll zu versteuern ist (Freigrenze gilt auch hier).

    Vom Rest muss er seinen mtl. Beitrag an die Private Krankenkasse und Pflegeversicherung bezahlen. Macht im Schnitt 230,-- €.

    Vom Rest muss er leben, wie der Standardrentner.

    Also der Unterschied ist nicht so hoch.

    Liebe grüße an alle , die viel mehr verdienen.

  • Die aktuellen Top-Themen
Mitgliederansturm: Der unglaubliche Erfolg der Techniker Krankenkasse

Der unglaubliche Erfolg der Techniker Krankenkasse

Mehr als 130 Krankenkassen versichern hierzulande rund 70 Millionen Menschen. Viele schrumpfen sich gesund. Doch einem Institut rennen Wechselwillige die Türen ein. Was die Techniker Krankenkasse anders macht.

Dax-Rally: Schreck lass nach!

Schreck lass nach!

Kommt der Ausverkauf an den Börsen? In der vergangenen Woche sah es ganz danach aus, für einen Moment kehrte die Angst zurück. Ein Börsenpsychologe von Sentix erklärt, warum die Rally nicht vorbei ist.

  • Depot-Contest
  • ANZEIGE
Depot-Contest : Wer am meisten aus Geld macht

Wer am meisten aus Geld macht

Welcher Vermögensverwalter ist der beste? Finden Sie es heraus: Wir lassen 30 Profis beim DAB-Depot-Contest gegeneinander antreten.

ANZEIGE