
Performance: Bei keinem Anlageprodukt ist das Ergebnis so transparent wie beim Investmentfonds. Richtig interpretiert ist daher die Performance die wichtigste Kennzahl überhaupt. Für eine hohe Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlicher Ergebnisse spricht zunächst ein Fondsmanager, der über viele Jahre besser abgeschnitten hat als der Vergleichsindex oder der Durchschnitt der Fondskategorie. Um diese Fonds zu finden, können Anleger auf Informationsplattformen wie www.morningstarfonds.de alle Produkte einer Kategorie nach der Performance über beispielsweise fünf Jahre auflisten lassen.
Maximaler Verlust: Auch mit dieser Größe können die meisten Anleger intuitiv etwas anfangen. Das maximale Minus über verschiedene Zeiträume zeigt, wie viel Verlust Investoren in der Vergangenheit hinnehmen mussten.
Volatilität: Diese Größe beschreibt, wie stark der Rücknahmepreis um seinen Mittelwert schwankt. Sie wird formal als Standardabweichung der annualisierten Renditen berechnet.
Sharpe-Ratio: Hier wird die Risikoprämie – definiert als der Mehrertrag des Fonds gegenüber einer risikolosen Anlage – ins Verhältnis zur Volatilität gesetzt. Je höher diese Kennziffer ist, umso besser ist das Rendite-Risiko-Verhältnis.
Beta: Diese Kennzahl zeigt, wie stark das Fondsportfolio auf Schwankungen des Gesamtmarktes reagiert. Je weniger das Portfolio auf Marktschwankungen reagiert und je kleiner damit das Beta, umso besser.
Treynor-Ratio: Hier wird die Überrendite – definiert als der Mehrertrag des Fonds gegenüber einer risikolosen Anlage – ins Verhältnis zum Beta des Fondsportfolios gesetzt. Je weniger das Portfolio auf Marktschwankungen reagiert, je kleiner also das Beta ist, umso höher ist die Treynor-Maßzahl und damit auch die risikoadjustierte Wertentwicklung des Fonds. Die geringe Anfälligkeit des Fonds gegenüber Marktschwankungen wird hier als ein Indiz für ein niedrigeres Risiko gewertet.





