
Anleger sollten schon vorher klären, welches Ziel sie mit ihrer Geldanlage verfolgen. Wollen Sie in der Zukunft ein Haus kaufen oder die Altersvorsorge planen? In welchem Rhythmus soll das Geld angelegt werden, mit einem monatlichen Sparplan oder durch eine einmalige Zahlung? Ein wichtiger Punkt ist zudem die Anlagedauer: Je nach Wahl des Anlagehorizonts kommen unterschiedliche Wertpapiere in Frage.
Macht der Berater Vorschläge, sollten Anleger stets genau nach den Kosten fragen. Welche einmaligen Kaufgebühren entstehen, wie hoch fallen die laufenden Gebühren aus? Fragen Sie zudem ausdrücklich nach Produkten fremder Anbieter. Denn oft versuchen Berater, ausschließlich Titel der hauseigenen Fondsgesellschaft zu verkaufen. Niemals sollten Investoren bei einem Beratungsgespräch unterschreiben, dass sie ein Papier auf eigenen Wunsch kaufen. Dann nämlich entlassen sie den Berater aus der Haftung.
Seit dem 1. Januar 2010 haben Kunden das Recht, ein Beratungsprotokoll mitzunehmen. Niemals sollten Sie einen Vertrag unterschreiben, ohne vorher dieses Protokoll gelesen zu haben. Anleger sollten in jedem Fall die Aussagen ändern, mit denen sie nicht einverstanden sind. Bei einer Beratung am Telefon gilt das Gleiche: Erst wenn sie das Protokoll gelesen und abgesegnet haben, sollte es zum Kauf kommen.





