Geldanlage

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Emittentenrisiko: Wie sich Zertifikate-Anleger absichern können

Die Finanzkrise war ein Gau für die Zertifikate-Branche. Erstmals musste ein Emittent Konkurs anmelden, vermeintlich sichere Garantiezertifikate waren von einem Tag auf den anderen wertlos. Worauf Anleger achten sollten und wie sie sich schützen können.

In normalen Marktphasen bietet ein Risikopuffer von 30 Prozent bei einem Bonuszertifikat ausreichenden Schutz. Doch gerade während der Finanzkrise durchbrachen viele Bonuspapiere die sogenannte Kursschwelle. Viele Aktien brachen im Herbst 2008 um 50 Prozent und mehr ein. Damit verloren die Investoren den Anspruch auf die Bonuszahlung. Die Papiere machten die Abwärtsentwicklung der Basiswerte voll mit. Vor allem aber konnten die Investoren die Kursverluste nicht mehr aufholen.

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Denn bei vielen Zertifikaten endete die Laufzeit im ersten Halbjahr 2009. Deswegen konnten die Anleger mit ihren Bonuspapieren nicht von der Kurserholung an den Börsen profitieren. Das ist ein großer Nachteil gegenüber einem Direktinvestment in Aktien, bei dem Investoren selbst den Ausstiegszeitpunkt bestimmen und Verluste aussitzen können.

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