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Erfolgreich investieren: Grundregeln für die Geldanlage

Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate – es gibt unzählige Arten, Geld zu investieren. Doch für jede Anlage gelten Regeln. Was Anleger vor dem Kauf beachten sollten.

Je früher, desto besser

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Hinter dieser Regel steckt der Zinseszinseffekt. So werden aus 10.000 Euro, die sich jährlich durchschnittlich zu fünf Prozent verzinsen, nach 20 Jahren 26.533 Euro, nach 40 Jahren Anlagedauer sind es schon 70.400 Euro. Dass die Entwicklung nicht linear nach oben verläuft, liegt daran, dass immer mehr Zinserträge angesammelt werden, die sich immer und immer wieder verzinsen. Der Effekt funktioniert auch bei Sparplänen. Wer einen Betrag von 25.000 Euro ansparen will, muss bei einer angenommenen Rendite von fünf Prozent per anno nur 17 Euro monatlich einsetzen, das allerdings über einen Zeitraum von 40 Jahren. Bei 30 Jahren Laufzeit sind es 31 Euro, bei 20 Jahren Restlaufzeit 62 Euro und bei zehn Jahren 161 Euro.

Wer individuell rechnen möchte, findet hier ein handliches Tool.

Weniger Risiko heißt weniger Rendite

Neben dem Zeitfaktor wirkt auch die Höhe der Rendite auf den Anlageerfolg. Kleine Unterschiede wirken auch hier über längere Laufzeiten enorm. Wer zehn Jahre lang mit 10.000 Euro geringe Risiken eingeht und durchschnittlich drei Prozent Zins per anno erzielt, kommt am Ende auf 13.439 Euro. Wer höhere Kursschwankungen in Kauf nimmt und eine Rendite von durchschnittlich fünf Prozent per anno schafft, kommt am Ende der Laufzeit auf einen Depotwert von 16.289 Euro, bei acht Prozent per anno wären es 21.589 Euro.

Sicherheit geht vor

Je mehr Geld Anleger bei einem Investment verlieren, desto geringer ist die Basis, die sich danach verzinsen kann. Daher muss das verbleibende Kapital erheblich höhere Renditen erzielen, um die Verluste wieder auszugleichen. Das zeigt die unten stehende Tabelle. Wer mit seinem Investment zehn Prozent verliert, muss elf Prozent Rendite erzielen, um das Minus wettzumachen. Bei 30 Prozent Werteinbruch ist ein Plus von 43 Prozent nötig, um die Verluste aufzuholen.

Wertverlust: So viel muss aufgeholt werden

WertverlustNotwendige Ausgleichsrendite

10 Prozent 

12 Prozent 

20 Prozent

25 Prozent 

30 Prozent 

43 Prozent 

40 Prozent 

67 Prozent 

50 Prozent 

100 Prozent 

60 Prozent 

150 Prozent 

70 Prozent 

234 Prozent 

80 Prozent 

400 Prozent 

90 Prozent 

900 Prozent 

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