
Anleger können in die meisten Fonds, die hierzulande erhältlich sind, auch mit einem Sparplan investieren. Dabei kaufen Sparer monatlich oder vierteljährlich für einen festen Betrag Fondsanteile. Bei vielen Papieren sind Anleger bereits mit regelmäßigen Zahlungen ab 50 Euro dabei.
Fondssparer haben einen Vorteil gegenüber Anlegern, die größere Summen auf einmal investieren. Bei ihnen entfällt zumindest am Anfang des Investments die Gefahr, zu einem falschen Zeitpunkt einzusteigen – also dann zu kaufen, wenn die Kurse hoch stehen. Wer Monat für Monat dieselbe Summe investiert, kauft automatisch mehr Fondsanteile, wenn die Kurse niedrig stehen und weniger, wenn sie hoch stehen. Dieser sogenannte Cost-Average-Effekt wirkt vor allem zu Beginn der Laufzeit, wenn noch wenig Geld im Depot liegt. Je länger der Anleger investiert bleibt und je mehr er angespart hat, desto mehr ähnelt ein Sparplan einem Einmalinvestment, das man absichern muss.
Zudem ist gerade bei Sparplänen der Ausstieg oft tückisch. Wer nicht auf den Markt schaut und große Summen auf einmal abhebt, realisiert womöglich Verluste. Sparfüchse ziehen daher das Geld auf stark schwankenden Märkten über einen längeren Zeitraum nach und nach ab, um Nachteile zu vermeiden.





