
Erdöl ist nach wie vor die wichtigste Energiequelle. Täglich verbraucht die Welt rund 85 Millionen Barrel. Derzeit deckt Öl rund 35 Prozent des weltweiten Energiebedarfs. Die Internationale Energieagentur prognostiziert für 2030 einen täglichen Verbrauch von 116 Millionen Barrel. Das liegt vor allem am stark wachsenden Konsum in Schwellenländern wie China, Indien, aber auch Brasilien und Mexiko. Wie lange die Vorräte tatsächlich halten, lässt sich aber nur schwer absehen.
Zu den wichtigsten Sorten, die an den Börsen gehandelt werden, zählen das europäische Brentöl und die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI). Ein Investment in Öl ist eine Wette auf eine starke Weltkonjunktur. Für optimistische Anleger bietet Öl attraktive Chancen. So halten die Experten von Goldman Sachs mittelfristig einen Anstieg auf 110 Dollar pro Barrel für wahrscheinlich. Allerdings brauchen Investoren bei Investments in das schwarze Gold gute Nerven. Die Ausschläge sind enorm. Noch im Juli 2008 kostete ein Barrel 146 Dollar, so viel wie nie zuvor. Anschließend folgte der Absturz auf 43 Dollar.
Nicht zu vernachlässigen ist auch beim Erdöl die Rollproblematik, denn der Rohstoff steckt, wie etwa 2009, immer wieder in einer Contango-Situation.





