Von Bankverkäufern und Honorarberatern: Woran Sie einen guten Finanzberater erkennen

Von Bankverkäufern und Honorarberatern
Woran Sie einen guten Finanzberater erkennen

Viele Banken beraten ihre Kunden unzureichend. Das Problem: Bankberater sind Angestellte, die für vorgegebene Produkte Provision bekommen. Was einen guten Berater ausmacht und wozu er verpflichtet ist.
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Viele Banken beraten ihre Kunden selbst nach der Finanzkrise unzureichend. Das geht aus einer Untersuchung der Stiftung Finanztest im Sommer 2010 hervor. Von 23 Anbietern erhielten sechs das Urteil mangelhaft. Kein einziges Institut schnitt mit einer guten Bewertung ab. In mehr als der Hälfte der Fälle händigten die Berater kein Beratungsprotokoll aus – obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Das Problem: Bankberater sind Angestellte des Geldhauses. Oft wird ihnen vorgegeben, welche Produkte sie empfehlen dürfen. Und dabei spielt die Höhe der Provision eine wichtige Rolle.

Umso kritischer sollten Kunden in ein Beratungsgespräch gehen. Ein guter Berater sollte von sich aus Risiken und Interessenkonflikte offenlegen. Empfiehlt er ein Produkt, sollte er auf laufende und einmalige Gebühren hinweisen. Schließlich sollte der Berater erläutern, was aus dem angelegten Geld wird, wenn der Emittent eines Finanzproduktes Insolvenz anmeldet.

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