
Währungszertifikate: Ein Investment in Devisen hat vor allem als Beimischung Sinn. Währungsanlagen tragen zur Diversifikation des Portfolios bei und können auf diese Weise das Risiko reduzieren. Mit Zertifikaten können Anleger zum Beispiel auf einen Anstieg des Dollars gegenüber dem Euro setzen – oder auch auf die umgekehrte Entwicklung. Zertifikate-Varianten wie Garantie-, Discount- oder Bonuspapiere sind ebenfalls erhältlich, risikobereite Investoren können auch mit Hebelzertifikaten auf die Währungsentwicklung spekulieren. Das Angebot konzentriert sich im Wesentlichen auf die Währungen der führenden Volkswirtschaften, also Dollar, Euro, Yen, Schweizer Franken oder das britische Pfund. Aber auch die Schwellenländer gewinnen stark an Bedeutung. Dank ihres hohen Wachstums und solider Staatshaushalte steigt das Vertrauen der Investoren in diese Länder und damit ihrer Währung. Sogar auf eine Aufwertung des bisher nicht frei gehandelten chinesischen Yuan können Anleger per Zertifikat setzen.
Zahlreiche Zertifikate bündeln auch die verschiedenen Währungen der Schwellenländer und lassen sie gegen den Euro oder den Dollar antreten. Zum Beispiel gibt es Bric-Devisenkörbe, die die Wertentwicklung der Währungen von Brasilien, Russland, Indien und China gegen den Dollar oder den Euro messen.
Währungsfonds: Hier hat der Fondsmanager viel Spielraum. Er verwaltet das Portfolio nach seiner jeweiligen Markteinschätzung und entscheidet, welche Devisen er bevorzugt. Er kann die Auswahl nach kurz-, mittel- und langfristigen Kriterien festlegen. Gerade bei Devisen ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Der Vorteil der Fonds: Der Manager kann sofort auf das Marktgeschehen reagieren.
Wer sich aktuell über die Kurse verschiedener Währungen informieren möchte, findet diese auf http://www.handelsblatt.com/finanzen/devisen.





