Geldanlage

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Zinsanlagen: Für wen sich Tages- und Festgeldkonten eignen

Das Sparbuch hat ausgedient. Tages- und Festgeld sind die neue, moderne Art der Zinsanlage. Die Vor- und Nachteile im Überblick.

Wozu dienen Tages- und Festgeld?

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Jeder braucht einen Notgroschen, um eine unvorhergesehene Autoreparatur oder den Eigenanteil bei der Zahnbehandlung zu bezahlen. Dafür sollten zwei bis drei Monatsgehälter verfügbar sein. Hier ist Tagesgeld ideal. Es ist in der Regel täglich kündbar. Dafür ist der Zinssatz variabel. Festgeld bindet hingegen Kapital über einen gewissen Zeitraum. Die Fristigkeit reicht hier von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Im Prinzip ist diese Anlageform vor allem für Konservative ideal, die kein Risiko eingehen oder kurzfristige Sparziele erreichen wollen.

Egal, ob Tages- oder Festgeld: Sparer sollten stets die Inflationsrate im Blick haben. Sie muss de facto die Minimalrendite sein, die mit einer Anlage erzielt werden soll. Denn fällt der Zins niedriger aus, verliert das Geld an Kaufkraft.

Wieso das Sparbuch ausgedient hat

So schön es auch einst gewesen sein mag, Erspartes gutschreiben zu lassen, sich einmal jährlich die Zinsen abzuholen und zuzusehen, wie das Sparziel näher rückt – das Sparbuch lohnt nicht mehr. Der Zins liegt weit unter der Inflationsrate. 0,25 Prozent bietet so manche Großbank im zweiten Halbjahr 2010 für ein Sparbuch.

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  • 19.04.2011, 00:30 Uhrripede

    Der Artikel sollte einmal überarbeitet werden hinschitlich der Einlagensicherung. Ab dem 31. Dezember 2010 ist eine Anhebung der gesetzlichen Einlagensicherung EU-weit auf 100.000 Euro erfolgt.

  • 22.03.2012, 23:09 UhrGloster

    Bei der Postbank bekommt man auf einem Sparbuch mehr Zinsen, als wenn man es bei der Deutschen Bank für 9 Jahre als Sparbrief festlegt. Ähnliche Beispiele lassen sich finden. "Das Sparbuch hat ausgedient" ist blühender Unsinn.

  • 19.06.2012, 10:05 UhrCharlemagne

    Tatsache ist, dass die Sparer mit Minizinsen den Luxus im Club Med(-iterran) mitfinanzieren. Schwacher Trost: Auch die begeisterten neue Euro-Europäer wie Estland und Slowakeimüssen bluten. Dabei haben sie nur ein fünftel des Einkommens wie im Club Med. Was für eine herrliche gemeinsame Bruchbude Europa!

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