Immobilien

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Angebotspalette: Was es bei der Baufinanzierung zu beachten gilt

Bevor es an die Hausarbeit geht, muss die Finanzierung stehen. Bausparverträge, Hypotheken- oder Förderdarlehen – es gibt mehrere Möglichkeiten, und Anbieter. Ein Überblick.

Ratgeber Immobilien

  1. Kaufen und Bauen
  2. Finanzierung
  3. Mietrecht
  4. Fallstricke für Mieter
  5. Steuertipps für Vermieter
  6. Rechner

Welche Anbieter von Baufinanzierungen gibt es?

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Wer eine Immobilie finanzieren will, sieht sich einer verwirrenden Fülle von Anbietern gegenüber. Da es bei der Immobilienfinanzierung um viel Geld geht und den Anbietern auskömmliche Gewinnspannen winken, ist der Markt hart umkämpft.

Bei genauerem Hinsehen jedoch zeigt sich, dass die Anbieter alle ähnlich strukturierte Produkte verkaufen und dass es sich vor allem um Bausparkassen, Hypothekenbanken, Sparkassen und Versicherungsgesellschaften handelt. Makler und Finanzierungsvermittler wiederum schalten sich zwischen die Anbieter und den Immobilienkunden und kassieren Provisionen. Dies klingt zunächst so, als müsse der Kunde in jedem Fall draufzahlen. Aber der Umweg kann sich für den Kunden durchaus lohnen: Neben der großen Auswahl bieten die Vermittler häufig bessere Konditionen als die Hausbank.

Zusätzlich zu den gewerblichen Anbietern tritt auch der Staat als Kreditgeber auf. Es lohnt sich in jedem Fall, sich einen Überblick über staatliche Zuschüsse und öffentliche Förderkredite zu verschaffen.

Einen guten Überblick über die Anlaufstellen und die Förderprogramme bietet die Homepage www.baufoerderer.de. Auf der Seite findet sich ein besonderer Service der Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV): Mit einem Rechentool lässt sich überprüfen, ob und in welcher Höhe überhaupt mit staatlicher Förderung zu rechnen ist.

Welche Unterlagen braucht meine Bank?

Je transparenter das Vorhaben ist, desto schneller und sicherer bekommen Kunden das Darlehen bewilligt. Die Bank muss sich ein Bild über die Bonität des Kunden, das gewünschte Objekt sowie die Mittelverwendung machen. Dafür benötigt das Institut in der Regel folgende Unterlagen:

Bonität: Neben dem Personalausweis und dem ausgefüllten Finanzierungsantrag sind die sogenannten Bonitätsnachweise zwingend notwendig. Darunter fallen vollständige Belege zu Einkommen und Vermögen. Im Rahmen einer Selbstauskunft fragt die Bank auch nach sonstigen Verbindlichkeiten. In der Regel holt die Bank eine Schufa-Auskunft ein.

Objekt: Beizulegen ist ein aktueller Grundbuchauszug (in der Regel reicht ein unbeglaubigter) und eine entsprechende Katasterkarte, in der das Kaufobjekt verzeichnet ist. Sie können auch mit Ihrem Notar vereinbaren, dass er diese Schriftstücke der Bank zur Verfügung stellt. Auch Bauzeichnungen inklusive Grundriss und bautechnische Beschreibungen sind notwendig. Des weiteren benötigt die Bank den notariellen Kaufvertrag, der Angaben zur Fälligkeit des Kaufpreises enthält.

Mittelverwendung: Oftmals verlangen Banken eine Zweckbestimmungserklärung, in der rechtsverbindlich festgelegt wird, dass das Darlehen tatsächlich für die Immobilie verwendet wird. Dieser sogenannte Nachweis der Fremdmittel ist ebenso wie der Nachweis der Eigenmittel erforderlich. Zusätzlich bestehen die Banken in der Regel auf den Nachweis einer Feuerversicherung. Günstig ist es, Lichtbilder von Grundstück, Wohnobjekt (innen wie außen) und der näheren Umgebung beizufügen.

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